
Der australische Senator Fraser Anning hat eine „Endlösung“ für die Migrationsfrage gefordert. Australien müsse die Einwanderung von Muslimen stoppen und zu einer „Politik des weißen Australien“ zurückkehren.

Am 25. August vor einem Jahr begann die gewaltsame Vertreibung der muslimischen Rohingya aus Rakhine. Menschenrechtsorganisationen werfen Myanmar vor, den „Völkermord“ an der Minderheit von langer Hand geplant zu haben.

In Xinjiang geht China mit zunehmender Härte gegen die muslimischen Uiguren vor. Laut UN habe sich die Provinz in „ein massives Internierungslager“ verwandelt. Die Staatsmedien des Landes sprechen von einem komplizierten Thema.

Rechtsextremisten mobilisieren für einen Aufmarsch vor dem Weißen Haus, ausgerechnet am Jahrestag der Proteste von Charlottesville. Am Ende sind die Straßen voll – mit Gegendemonstranten. Deren Protest richtet sich längst nicht nur gegen die Extremisten.

Ein früherer Bischof hat sich für ein Burkaverbot in Teilen Englands ausgesprochen. Der Bischof ist schon in Vergangenheit mit negativen Äußerungen zum Islam aufgefallen.

Rashida Tlaib wird vorraussichtlich die erste muslimische Abgeordnete im US-Kongress. Donald Trumps restriktive Politik gegenüber MuslimInnen habe sie motiviert diesen Schritt zu gehen.

Die neue Werbekampagne der Wiener Linien erntet Shitstorm. Auf den Plakaten sind schwarze Schafe abgebildet, die je eine Verhaltensregel brechen. Viele halten es für rassistisch.

Großbritanniens ehemaliger Außenminister verglich vollverschleierte Frauen mit Briefkästen und Bankräubern. Mit seinen Aussagen erhielt Johnson viel Kritik. Nun droht ihm der Ausschus aus der Partei.

Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson steht wegen diskriminierender Äußerungen gegenüber Burka-Trägerinnen in der Kritik.