
Am 11. Juli gedenkt die Welt der Opfer des Srebrenica-Genozids. Vor 30 Jahren töteten serbische Nationalisten mehr als 8.000 Muslime. Ein Überlebender und der UN-Chefankläger erinnern sich an die Gräuel.

Die unabhängige UN-Expertin Francesca Albanese erhob jüngst erneut schwere Vorwürfe gegen Israel und warf dem Land „Apartheid“ vor. Nun steht sie im Fokus der USA.

Verteidigungsminister Katz will für Palästinenser Zwangslager erbauen lassen. Ziel ist auch die Massenauswanderung.

Islamische Organisationen aus ganz Europa haben in Brüssel eine gemeinsame Erklärung zum Genozid in Gaza vorgetragen. Sie richten scharfe Kritik an die internationale Gemeinschaft. Ihre Forderungen sind klar – und zahlreich.

Ein etwa 100 Kilometer langer Gedenkweg führt Überlebende des Genozids von Srebrenica und Aktivisten durch Wälder, Berge und Dörfer. Der Völkermord von 1995 erschwert das Zusammenleben in Bosnien-Herzegowina bis heute.

Dutzende Unternehmen profitieren vom Völkermord in Gaza. Das geht aus einem aktuellen UN-Bericht vor, der Mitgliedstaaten, Unternehmen und anderen Akteuren konkrete Forderungen stellt.

Es war das größte Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit 1945. Der Genozid von Srebrenica an mehr als 8.000 bosnischen Muslimen belastet bis heute die politische Kultur auf dem Balkan. Doch das Gedenken lebt.

Der Krieg im Iran hat die Lage der Menschen im Gazastreifen in den Hintergrund gerückt. Der Genozid dort gehe aber unvermindert weiter, so der Chef des Palästinenserhilfswerks UNRWA.

Noch nie wurden in Bayern so viele Straftaten aus rechtsgerichteter Motivation verübt. Die Grünen schlagen Alarm.

30 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica werden noch immer neue Opfer identifiziert. In diesem Jahr sind es fünf. Viele Familien warten weiter auf Gewissheit.