
Zehntausende Anhänger mobilisiert Pegida zum gestrigen Jahrestag und sorgte mit fremden- und islamfeindlichen Reden und Parolen für Aufsehen. Weitere Zehntausende stellten sich dem entgegen.

In Düsseldorf hat eine Grundschule das Tragen eines Gesichtsschleiers verboten. Als Grund für die Änderung der Schulordnung wurde die Wahrung des Schulfriedens angegeben.
Der Zentralrat der Muslime (ZMD) warnt davor, rechtsradikale und rassistische Motive von Gewalttätern nicht zu verharmlosen. Religiöse Gewalttäter werden schließlich auch politisiert.

Die CDU lobt die wichtige Rolle der Religionsgemeinschaften in der Flüchtlingshilfe und für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen. Eine bessere lokale Vernetzung der verschiedenen Akteure sei deshalb wünschenswert.

In Berlin wurde das erste „DialoWG“ Projekt erfolgreich abgeschlossen. Fünf junge Männer muslimischen und jüdischen Glaubens zogen für acht Tage in eine Wohngemeinschaft und nahmen an einem intensiven Dialogprogramm teil.

2014 gipfelte in Köln eine Kundgebung der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa) in wüsten Gewaltausbrüchen. Die Polizei wollte eine Neuauflage 2015 daher komplett verbieten. Doch das Verwaltungsgericht entschied anders.

In Berlin wurde für den Religions- und Lebenskundeunterricht eine neue Finanzierungsvereinbarung mit den Trägern vereinbart. Der Islamische Religionsunterricht ist ebenfalls davon betroffen.

Arabisch-sprachige Künstler sprühten kritische Graffiti-Sprüche auf die Fassaden des Filmsets der US-Serie „Homeland“. So wollten sie auf die islamophobe Darstellung der Muslime in der Serie aufmerksam machen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.