
Am 15. März 2019 hatte ein Rechtsextremist zwei Moscheen angegriffen. 51 Menschen starben. Nun haben zwei Personen einen erneuten Anschlag angekündigt.

Nach dem knappen Ja für ein Verhüllungsverbot in der Schweiz fallen auch die Reaktionen im Land sehr unterschiedlich aus. Viele kritisieren das neue Gesetz und wollen rechtliche Schritte einleiten.

„Genozid“ – davon spricht US-Außenminister Antony Blinken, wenn er über die Lage der Uiguren in China berichtet. Die chinesische Regierung wehrt sich gegen die Äußerungen.

Ein rechtskonservativer Verein hat ein Verbot von Niqab und Burka durchgesetzt. Gegner sehen beim Verhüllungsverbot nur Stimmungsmache gegen Muslime.

Seit den Terroranschlägen 2001 hat das Misstrauen gegen Muslime stark zugenommen. UN-Berichterstatter Ahmed Shaheed sprach vor dem UN-Menschenrechtsrat von epidemischen Ausmaßen.

Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch hat im Jahr 2020 mehr als 90 Vorfälle von antimuslimischem Rassismus in der österreichischen Spitzenpolitik gezählt.

Per Referendum wollen rechtskonservative Schweizer Burka und Nikab in der Öffentlichkeit verbieten. Fast alle Parteien im Parlament sind dagegen; auch der Bundesrat. Und doch ist ein Ja der Bürger eher wahrscheinlich.

Laut dem Gesundheitsministerium hat die Regierung auf Sri Lanka eine kontroverse Einäscherungspflicht für bestätigte Covid-Tote und Verdachtsfälle zurückgenommen.

In einem aktuellen Bericht erhebt Human Rights Watch neue Vorwürfe gegen die Regierung in China. Demnach werden Uiguren stärker verfolgt und willkürlich verhaftet.