Artikel von: admin
Der Generalsekretär der CDU Peter Tauber verurteilt die islamfeindlichen Parolen der PEGIDA und zieht dabei Parallelen zum Antisemitismus des 20. Jahrhunderts. Politiker warnen außerdem davor, Muslime pauschal für die Anschläge auf die Pariser Redaktion zu verurteilen.
Studie Bertelsmann-Stiftung
Muslime fühlen sich mit deutscher Demokratie verbunden
Eine gemeinsame Studie der Bertelsmann-Stiftung und des Religionsmonitors zeigt, dass die Mehrheit der befragten Muslime in Deutschland sich mit der deutschen Demokratie verbunden fühlt. Demgegenüber stellt die Stiftung eine weitere Umfrage vor, die zunehmende anti-islamische Haltungen bei der deutschen Bevölkerung belegt.
Der Islamwissenschaftler Bülent Ucar teilt seine Sorgen im Hinblick auf die PEGIDA-Proteste mit. Fremdenfeindliches Gedankengut finde sich zunehmend auch in der gesellschaftlichen Mitte. Durch die Anschläge in Paris fühlt sich die Pegida-Bewegung nun auch noch gestärkt.
In Paris wurde ein Anschlag auf das islamkritisches Satiremagazin „Charlie Hebdo“ verübt, bei dem mehrere Menschen starben und verletzt wurden. Politiker, Medienvertreter, und Muslime verurteilen die Tat und bekunden den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl.
Wissenschaft und Medien werden immer mehr in die Arbeit des Verfassungsschutzes eingebunden. Mehr als das, behaupten Hartmut Rüber und Markus Mohr, sie werden instrumentalisiert. Was damit genau gemeint ist? Eine Buchbesprechung.
Sprachforschung
Pegida-Parolen sind ideologisch besetzt
„Lügenpresse“, „Volksverräter“, „Abendland“, „Überfremdung“, „Wir sind das Volk“. Diese Parolen hört man oft aus dem Munde rassistischer Gruppierungen. Woher sie stammen und was sie ursprünglich bedeuteten, erklärt die Gesellschaft für deutsche Sprache.
#NoKoegida
Eine Stadt stellt sich quer
Am Montagabend kam der Kölner Ableger der Pegida-Bewegung nicht von der Stelle. Dafür haben Tausende Gegendemonstranten gesorgt, die vom Bündnis „Köln stellt sich quer“ mobilisiert wurden.
Pegida-Debatte
Migrationsrat für neues Leitbild
Jetzt hat die Debatte über die Pegida-Bewegung auch die Migrationsforscher auf den Plan gerufen. Die Wissenschaftler sagen: Es geht nicht nur um einige Tausend Menschen, die gegen eine vermeintliche „Islamisierung“ protestieren. Das Problem liegt tiefer.
Interview mit Wolfgang Benz
„Da lässt sich vieles eintüten“
Seit Wochen ziehen Pegida-Demonstranten durch die Straßen und wollen das „Abendland“ retten. Doch was bedeutet dieser Begriff? Antisemitismusforscher Wolfgang Benz erklärt, wieso das Abendland ein Mythos ist. Das Gespräch führte Christoph Arens (KNA)
Die Wissenschaftler des Instituts für Sozialpsychologie der Goethe-Universität warnten in ihrem Positionspapier vor der Pegida-Bewegung. Wir sprachen mit den Sozialpsychologen Prof. Dr. Rolf van Dick und Dipl.-Psych. Anna Lisa Aydin über Ängste, Zugehörigkeitsgefühl und dem fehlenden Kontakt zu vermeintlich Fremden.











