Niederlande

Busfahrer verweigert Frau mit Gesichtsschleier die Mitfahrt

Ein Busfahrer in den Niederlanden verweigert einer Frau mit Gesichtsschleier die Mitfahrt. Er begründet dies mit dem geltenden Verhüllungsverbot.

21
08
2019
Bus, Gesichtsschleier
Symbolbild: Busfahrer verweigert Frau mit Gesichtsschleier die Mitfahrt © shutterstock, bearbeitet by iQ.

Ein Busfahrer in den Niederlanden hat einer Frau mit Gesichtsschleier die Mitfahrt verweigert. Da die Frau in der südniederländischen Ortschaft Stein nicht aussteigen wollte, rief der Busfahrer die Polizei, wie niederländische Medien am Dienstag berichteten. Diese brachte die Frau mit dem islamischen Gesichtsschleier anschließend aus dem Bus.

Ein Sprecher der Buslinie „Arriva“, bei der der Busfahrer beschäftigt ist, stellte klar, dass Fahrer nur auf das gesetzliche Verhüllungsverbot in den Niederlanden aufmerksam machen, die Mitfahrt jedoch nicht verweigern dürfen. In den Sozialen Medien rief der Vorfall eine Diskussion über das Verbot von Gesichtsschleiern hervor.

Verschleierungsverbot in den Niederlanden

In den Niederlanden gilt seit dem 1. August ein Verbot von Burkas, Niqabs und Integralhelmen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen, Krankenhäusern und Regierungsgebäuden. Es solle sicherstellen, dass Menschen in bestimmten Situationen ihr Gesicht zeigen. Verstöße können mit bis zu 400 Euro Geldstrafe geahndet werden. Der Vorfall in Stein war der erste nach Inkrafttreten des auch als Burkaverbot bezeichneten Gesetzes, bei dem eine verschleierte Frau öffentliche Verkehrsmittel verlassen musste.

Die Burka ist ein einteiliges Kleidungsstück, das den ganzen Körper einschließlich des Gesichts bedeckt. In Höhe der Augen ist ein Netz zur Durchsicht eingearbeitet. Der Niqab ist ein Gesichtstuch mit einem Schlitz für die Augen. (KNA/iQ)

Leserkommentare

Brad Lewis sagt:
Wenn islamgläubige Frauen meinen, Gesetze würden nicht für sie gelten, dann müssen sie eben immer wieder mit Konsequenzen rechnen. In Europa gehen die Uhren eben anders als in islamischen Gottesstaaten. Das ungläubige, freie Europa muß islamischem Machtstreben Einhalt gebieten - und zwar ganz entschieden. Islamisierung - nein danke.
21.08.19
20:10
Kritika sagt:
L.S. Radikale Querulantinnen testen Inder tat zZ wie consequent Behörden das landesweit geltende Burkaverbot umsetzten. In einem Interview-Gespräch mit einem Reporter des Algemeen Dagblad, beschwerte sich die fehlerfrei Niederländisch sprechende aber uneinsichtige Querulantin (Konvertiet ?) von dem Bus, auch noch, dass die Polizei sie zurecht vor der Tür gesetzt hatte. Eine andere landesweite Zeitung " De Telegraaf " berichtet von einem Fall, in dem eine BurkaFrau ihr Kind mit Knochenbruch in der Ambulanz eines Krankenhaus brachte. In Krankenhäuser gilt natürlich auch das Anti-Muslim Gesetz. Die wiederspenstige Burkafrau musste sich - nach langer Widerstand - schliesslich dem beugen. Dafür wollte sie bei der Polizei Azeige erstatten. Nur- dummerweise fallen Polizeistationen ebenfalls unter Burkaverbot. Mit Burka darf Frau da nicht hinein. An Stelle den Gesetzen ihres Gastlandes zu respektieren, versuchen die Burka-Querulanten heraus zu finden, wo ihre Grenze ist, wie weit sie gehen können. Wie stark - liebe Leserin, lieber Leser - meinen Sie. erhöht sich die Bereitschaft der Niederlanden, angesichts der Burka Querulanten, welche Niederländische Gesetze versuchen zu boykottieren statt zu respektieren, noch weitere Muslim-Flüchtlinge Asyl anzubieten? Gruss, Kritika
22.08.19
0:06