Frankreich

Muslimin vor den Augen ihrer Kinder niedergestochen

In Frankreich wurde eine Muslimin mit Kopftuch auf offener Straße niedergestochen. Die Staatsanwaltschaft schließt Islamfeindlichkeit als Tatmotiv aus.

13
09
2019
Frankreich, Polizei, Muslimin, Kopftuch
Symbolbild: Polizei in Frankreich © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

In der französischen Region Loire wurde eine Muslimin mit Kopftuch auf offener Straße mit einem Messer angegriffen. Die 24-jährige Muslimin ging mit ihrem Mann und ihren zwei Kinder die Straße entlang, als der Angreifer sich mit dem Vorwand etwas zu fragen, ihr näherte und mehrmals mit dem Messer zu stach.

Die Frau erlitt schwere Verletzungen im Rücken-, Nacken- und Brustbereich. Die zweifache Mutter schwebt laut Medienberichten noch in Lebensgefahr. Der 59-jährige Angreifer konnte von der Polizei noch am Tatort festgenommen werden. Augenzeugen berichten, dass der Mann bei der Festnahme geschrien habe, „Es ist nicht vorbei, es nicht vorbei!“.

Wie der Staatsanwalt David Charmatz mitteilte, schließen die Ermittler eine islamfeindliche Tat derzeit aus. Das Tatmotiv sei derzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen. Bei der ersten Untersuchung wurde festgestellt, dass der Angreifer unter Alkoholeinfluss stand. Der Angreifer wurde in eine psychiatrische Abteilung überwiesen.

Muslimin vor der Schule ihrer Kinder niedergestochen

Im April dieses Jahres wurde in Anderlecht eine muslimische Frau mit Kopftuch ebenfalls vor den Augen ihrer Kinder mit dem Messer in den Bauch gestochen. Das 32-jährige Opfer befand sich am frühen morgen vor der Schule ihrer Kinder als der bisher noch unbekannte Täter sie attackierte.

Leserkommentare

Martina Mili sagt:
Wie kein islamfeindlicher Übergriff , Subhanallah wollt Ihr uns verarschen 😡
13.09.19
15:17
Ethiker sagt:
Es besteht aus der Historie und den tradierten Werten der Kultur, ein Verhältnis zwischen Menschenverachtendes Menschenbild und der Exekutive, das bis heute aufgrund der Wirkungseffizienz in der Gesellschaft nachwirkt. Der Muslimischen Community muss klar bewusst werden, dass sie politisch missbraucht wird und nicht alle Rechtsansprüche erhält, die man qua Gesetz ihnen vornehmlich angibt. Hierfür braucht es eine krasse Aufklärung, um die eigene Sicherheit zu schützen, um damit sich unabhängig einer kaum zuverlässigen Exekutive, nicht in Gefahr zu begeben. Sich selbst schützen muss die Ausrichtung sein, bevor man sich vermeintlich über einen angeblichen Schutz aller in Sicherheit wähnt.
14.09.19
13:09
Brad Lewis sagt:
Leider gibt es auch viele Messerattacken, die von islamisch motivierten Tätern. arüber liest man hier nie etwas.
16.09.19
17:12
IslamFrei sagt:
Liebe Leser, Nur solche Frauen sollten Kopftücher tragen, die nichts dagegen haben, deswegen belästigt zu werden. Frauen, denen es stört, wenn andere sie belästigen, sollten sich lieber normal kleiden, dann wird ihnen kein Haar gekrümmt. Man kann aus gelegentliche Kopftuch Belästigung die Schlussfolgerung ziehen: wer in Deutschland (oder Frankreich ) Kopftuch trägt, tut dies auf eigener Gefahr. Auch wenn einige unserer radikalen, Fremden Gästen das lieber anders hätten Es ist klüger die Realität zu berücksichtigen als unrealistische, risikante Wunschträume hinter her zu laufen. IslamFrei
18.09.19
23:56