Umfrage

Mehrheit der US-Amerikaner gegen den Islam

Eine aktuelle Umfrage attestiert eine hohe Ablehnung des Islam bei der Mehrheit der US-Amerikaner. Dies sei auch auf die Anti-Islam-Propaganda Trumps zurückzuführen.

27
06
2016
USA © by Ian Sane auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ

Eine aktuelle Umfrage des Public Religion Research Institute und der Brookings Institution zeigt, dass 55 Prozent der US-Amerikaner die amerikanische „Kultur“ durch „ausländische Einflüsse“ als gefährdet sehen.

Und etwa 57 Prozent der Befragten halten explizit den Islam für unvereinbar mit der amerikanischen Kultur und dem westlichen Wertesystem. Davon sind 79 Prozent Republikaner und 83 Prozent Unterstützer und Anhänger des islamfeindlichen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. 55 Prozent der Befragten Demokraten hingegen vertreten die Ansicht, dass der Islam mit der US-Kultur vereinbar sei. Die „weißen, evangelikalen Protestanten“ gehen von einer so starken Vereinnahmung des amerikanischen Wertesystems aus, dass sie mehrheitlich die Ansicht vertreten, die USA sei kein christliches Land mehr.

Außerdem zeigte die Umfrage, dass die Mehrheit der Befragten eine autoritäre Orientierung habe. 69 Prozent der Republikaner, und 55 Prozent der Demokraten gaben an, eine autoritäre Orientierung zu haben. Der Anteil bei der weißen Arbeiterklasse war mit 69 Prozent am höchsten.

Leserkommentare

Manuela sagt:
Natürlich sind immer die anderen Schuld. Darum liegt es natürlich auch nicht daran, wie Muslime sich präsentieren, sondern am bösen Donald Trump, dass die Menschen den Islam ablehnen. Als gebe es keine Gewalt im Namen des Islam gegen Amerika und als gebe es nicht die Respektlosigkeit von Muslimen gegenüber Nichtmuslimen. Und al versuchten Muslime nicht, ihre kulturellen werte gegenüber der Mehrheitsbevölkerung durchzusetzen, koste es, was es wolle.
27.06.16
13:35
Manuel sagt:
@Manuela: Ja ich finde es auch immer wieder interessant, wenn die Moslems laut wieder Diskriminierung schreien, wenn man von ihnen verlangt, dass auch sie sich anzupassen haben und wir hier nicht im islamischen Orient leben. Außerdem diskriminieren viele Moslems selbst genug Menschen, die keine Moslems sind, ein Blick in die Islamische Welt genügt dazu.
28.06.16
11:20
Enail sagt:
In Europa haben wir keinen Trump, trotzdem sehen auch die meisten Europäer kritisch auf die Zuwanderung vieler Muslime. Warum wohl?
05.07.16
0:38
Kritika sagt:
L.S. Klar mögen die Amerikaner keine Muslims. Liegt das echt an Trump oder doch eher an die Muslims selber? Europäische Länder, von Italien bis Schweden mögen genauso wenig Muslims aber leider gibt es die nun einmal. Sie verursachen weit überproportional schwerst kriminelle Verbrechen wie Mord und Vergewaltigung. Muslims wollen vor allem eines: auffallen. Dominieren, Präsenz demonstrieren, provozieren, Leben und Politik hier beeinflussen, islamisieren. Nur Ungarn und Polen, die einen striktes Einreiseverbot haben, bleiben von Muslim-Typische Verbrechen verschont. In Freiburg meiden es Frauen bei Dunkelheit draussen zu sein. Die Gemeinde baut die Strassenbeleuchtung aus. Auswärtige Polizisten verstärken Streifengänge und Präsenz auf der Strasse. Kritika besuchte in diesem Wochenende (3 + 4 Nov) Freiburg. Es viel auf, dass fast keine KopftuchFrauen in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Muslims wissen offensichtlich drommels gut , wieviel Last und Leid ihre Ideologie verursacht und schämen sich zurecht, als PrimaMuslima auf der Strasse zu gehen. Möge das so bleiben. Gruss, Kritika
04.11.18
23:16