
Mit den bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus vom 17. Juni bis 01. Juli 2025 macht CLAIM das Problem des antimuslimischen Rassismus und die Auswirkungen sichtbar. „Demokratie, Menschlichkeit, Antirassismus, Empathie – schön wär’s“ ist das Motto.

Israels Genozid in Gaza nach dem 7. Oktober hat nicht nur tausende Zivilisten das Leben gekostet – auch in Deutschland nehmen antimuslimische Übergriffe drastisch zu.

Auch drei Tage nach dem Attentat ist die Trauer groß: Muslimische Vertreter legten vor der Schule einen Kranz nieder. Später wurde in einer Moschee der Opfer gedacht.

Zum Kurbanfest haben islamische Hilfsorganisationen erneut umfassende Kurbankampagnen gestartet. In über 90 Ländern erhielten Millionen Bedürftige Fleischspenden – darunter auch Menschen im Gazastreifen.

Die religiöse Landschaft weltweit verändert sich: Während der Bevölkerungsanteil von Christen vor allem in Europa sinkt, profitiert der Islam von einer jüngeren Altersstruktur. Religionslose sind die drittgrößte Gruppe.

Millionen Muslime feiern weltweit das Opferfest – auch in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Barmherzigkeit und Solidarität.

Islamische Religionsgemeinschaften werden oft kleingeredet – zuletzt von Islamkritiker Mansour im Gespräch mit Friedrich Merz. Doch wer genau hinsieht, erkennt: Sie vertreten mehr als Zahlen sagen.

Angriffe auf Moscheen auf Rekordhoch: Die DITIB-Antidiskriminierungsstelle zählt 175 Angriffe im Jahr 2024 und warnt vor wachsender Islamfeindlichkeit – besonders in Nordrhein-Westfalen.

Der Hadsch führt derzeit wieder Millionen Muslime nach Mekka. Die Pilgerfahrt gilt als Höhepunkt im Leben vieler Muslime und verbindet Millionen weltweit.

Noch nie wurden in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund erfasst wie 2024. Ihre Zahl nahm gegenüber dem Vorjahr zu. Zwei Faktoren haben wesentlich dazu geführt.