
Die britische Hauptstadt ist eine der kulturell vielfältigsten Metropolen der Welt – aber neuerdings werden immer mehr Angriffe gegen Muslime gemeldet. Eine Beobachtungsstelle spricht von einem beunruhigenden Trend.

Eine Studie des Social Policy and Understanding Institute (ISPU) warnt vor zunehmender Islamfeindlichkeit in den USA. Besonders im Vorfeld der anstehenden Zwischenwahlen rückt demnach antimuslimische Rhetorik in den Fokus.

Ein 14-Jähriger ist in Tirol wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Nach Medienberichten sollen muslimische und jüdische Einrichtungen mögliche Anschlagsziele gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Nach dem Anschlag beim CSD meldet die gemeinnützige Organisation Hate Aid eine Häufung der Gewalt in Sozialen Medien gegen Minderheiten. Es gibt Angriffe durch Posts, Hasskommentare, und -videos.

Eine Person wurde getötet, zahlreiche weitere verletzt. Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin zeigen Muslime und Kirchen ihre Anteilnahme, gedenken der Betroffenen und warnen vor Hass und Spaltung.

Eine neue Auswertung der Meldestelle Report! Niedersachsen zeigt das Ausmaß antimuslimischen Rassismus im Land. Für 2025 wurden 494 Vorfälle registriert – betroffen waren vor allem muslimische Frauen.

In sozialen Medien wird erneut behauptet, 80 Prozent der Muslime in Europa lebten von Sozialhilfe. Für diese Aussage gibt es jedoch keine belastbaren Belege.

Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

In den ersten drei Monaten 2026 sind bundesweit 104 islamfeindliche Straftaten registriert worden. Auch in den Vorjahren blieb die Zahl der Angriffe auf Muslime hoch, insbesondere im Internet.

Die Zahl der Länder mit religiös motivierten Anfeindungen ist 2023 deutlich gestiegen. Einer neuen Pew-Studie zufolge nahmen insbesondere nach dem 7. Oktober Hassrede und Diskriminierungen gegen Muslime in mehreren Ländern zu.