Wie kann man Islamophobie bekämpfen, wenn die trockene Aufklärung und die nüchternen Informationen nicht reichen? Wie kann man Brücken bauen, wenn Mauern in den Köpfen existieren? In dem man die Menschen zum Lachen bringt.
Eine neue Social-Media-Aktion von Stipendiaten der Deutschlandstiftung Integration prangert Diskriminierung und Alltagsrassismus an Deutschen Universitäten an. Auch muslimische Hochschulgruppen rufen Studenten zum mitmachen bei der Aktion auf. Ziel ist es ein Umdenken zu erreichen, was „Deutschsein“ betrifft.
Satire ist eine Form der Gesellschaftskritik, die auch Muslime betreffen kann. Das englischsprachige Online-Magazin „IslamicaNews“ versucht auf dem schmalen Grat zwischen Kritik und Achtung zu balancieren.
Obwohl rechtsextreme Einstellungen in Deutschland insgesamt abgenommen haben, besteht kein Grund zur Freude. Es gibt weiterhin eine starke Ablehnung gegenüber bestimmten Minderheiten, wie Muslimen. Diese sind sogar stärker geworden, zeigt eine neue Studie an der Universität Leipzig.
Das digitale Zeitalter stellt auch Muslime vor neue Herausforderungen. Soziale Medien haben einen starken Einfluss auf europäische Muslime, schreibt Ilknur Küçük und beschreibt eine Entwicklung weg von bisherigen Identitätsmustern zu neuen Gemeinschaften durch das Netz.
Die NSU-Morde waren ein Schock und der antimuslimische Rassismus ist tief im Denken und in der Kultur der Gesellschaft verwurzelt, sagt Jürgen Micksch. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit und den Antrieb für sein Engagement.
Die Ankündigung des Hamburger Verfassungsschutzes, die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) nicht mehr zu beobachten hat zu Schlagzeilen wie „IGMG ist nicht verfassungsfeindlich“ geführt. Engin Karahan geht der Frage nach, was diese Entscheidung konkret für die Gesellschaft und die Gemeinden der IGMG bedeutet.
In einem Gastbeitrag macht sich Sven Speer für eine offene Religionspolitik stark und fordert anstelle einer Deutschen Islam Konferenz eine Deutsche Konferenz für Religion und Weltanschauung. Von der Bevorzugung einiger Religionsgemeinschaften gegenüber Anderen hält der Autor nicht viel.
Die Junge Islam Konferenz findet unter dem Motto „Volle Vielfalt voraus“ auch in Hamburg statt. Die Ausschreibung zur Länderkonferenz, die im Herbst 2014 stattfinden soll, hat begonnen. Interessierte Jugendliche können sich bis zum 15. Juli bewerben.
Das Projekt „Yallah! Junge Muslime engagieren sich“, der Robert-Bosch-Stiftung, wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben. Projekte junger Muslime können durch die Stiftung mit 500 – 5.000 € gefördert werden.