Vor 50 Jahren verrichteten muslimische Gastarbeiter im Fastenmonat Ramadan ihr Abendgebet im Kölner Dom, weil es keine islamischen Gebetshäuser gab. Muslime empfanden diesen Akt als Symbol für die christlich-muslimische Verbundenheit.
Der NRW-Landtag hat eine Resolution gegen Extremismus und für religiöse Vielfalt verabschiedet. Mehrere Landespolitiker warnen vor einem Generalverdacht gegen Muslime.
Die Gewalt gegen Migranten und Flüchtlinge ist seit Beginn der Pegida-Demonstrationen stark angestiegen. Rechtsextremismusexperte Prof. Funke warnt vor einem gesellschaftlichen Klima gegen Muslime und Migranten.
Die Bundesländer wollen mehr Polizisten mit Migrationshintergrund einstellen. Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, plädiert dafür.
Im Ruhrgebiet konnte Pegida bisher kaum Fuß fassen. Eine große Gegenbewegung hat dies verhindert. In Duisburg gibt es einige Beispiele für ein friedvolles und harmonisches Miteinander zwischen Muslimen und Christen.
Das Avicenna Studienwerk startet seine zweite Bewerbungsphase für Stipendien. Im Interview mit dem Geschäftsführer des Studienwerks Hakan Tosuner sprechen wir über die Ziele und Ideale der Stiftung und die Frage welche Voraussetzungen Stipendiaten erfüllen sollten.
In Luxemburg wurde eine Änderung des Religionsverfassungsrechts zugunsten der Trennung von Staat und Kirche verabschiedet. Muslime erhalten nun denselben Status als staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft wie die christlichen Kirchen.
Pünktlich vor der dreitägigen Fraktionsklausur der SPD fordert Fraktionsvorsitzender Raed Saleh einen Staatsvertrag mit den Muslimen in Berlin. Dies sei „gerade in diesen emotionalen Zeiten“ eine wichtige Botschaft.
Das bayerische Kultusministerium plant die Ausweitung des islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen. In Thüringen wird auf Forderung der Muslime nun auch über die Einführung von Islamunterricht diskutiert.