
Ein Gutachten im Auftrag der IGGÖ stellt das Kopftuchverbot für unter 14-jährige Schülerinnen in Österreich infrage. Es sieht Verstöße gegen Religionsfreiheit und staatliche Neutralität.

Die AfD fordert Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Im Bundestag stößt der Vorstoß auf breite Kritik. Viele Politiker sehen dabei ein politisch aufgeheiztes Randthema.

In der Schweiz will der Lehrerverband neue Regeln zum Kopftuch an Schulen festlegen: Schülerinnen dürfen es tragen, Lehrerinnen sollen darauf verzichten. Die Debatte über Neutralität und Religionsfreiheit spitzt sich weiter zu.

Kein Kopftuch und kein Kreuz auf der Richterbank? Brandenburg plant ein Neutralitätsgesetz für die Justiz. Auch der Richterbund hat Vorstellungen, was das für die Juristenausbildung bedeuten kann.

Arbeitsfrei an islamischen Feiertagen und Kopftuchverbote abschaffen: Mit einem Forderungskatalog wollen die Grünen das muslimische Leben in Deutschland sichtbarer machen und die gesellschaftliche Teilhabe stärken.

Ein Rundschreiben des Bildungsministeriums verpflichtet Lehrkräfte zu sofortigen Meldungen bei Verstößen gegen das Kopftuchverbot. Lehrervertreter warnen vor Druck, fehlendem pädagogischem Ermessen und einer Zuspitzung des Schulalltags.

Am 13. Februar wollen Aktivisten und Betroffene in Wien gegen das Kopftuchverbot für Schülerinnen protestieren. Sie kritisieren das neue Gesetz als diskriminierend. Anlass ist der Beginn der Aufklärungsphase.

Hohe Wahlbeteiligung, neue rechtliche Einschränkungen und internationale Krisen: Das Jahr 2025 machte sichtbar, wie stark Muslime politisch beteiligt sind – und wie begrenzt ihre Anerkennung weiterhin bleibt.

Das Kopftuchverbot an Österreichs Schulen verunsichert Muslime. Viele sprechen von Diskriminierung statt Schutz. IslamiQ hat sie nach Ihrer Meinung gefragt.