
Bremens Bürgermeister Sieling verurteilt den Anschlag auf die Fatih-Moschee am Wochende und solidarisiert sich mit Muslimen.

Die Tafel in Essen schließt ausländische Kunden vorläufig aus und erntet bundesweit starke Kritik für diesen Beschluss.

Hilfsorganisationen kritisieren die wiederholten Sammelabschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan. Betroffene seien oft erneut gezwungen vor der Gewalt im Land zu fliehen.

Islamratsvorsitzender Burhan Kesici zeigt sich besorgt über den Anstieg islamfeindlicher Straftaten. Er fordert die Politik auf, angemessen zu reagieren.

Der Entwurf für den Koalitionsvertrag für eine große Koalition liegt vor. U.a. geht es darin um Religion und Kultur. Der Islam findet auch Erwähnung.

US-Psychologe sieht in der Gesellschaft generelle Tendenz zur Radikalisierung. Wirtschaftliche Krisen, soziale Unsicherheit und die Psychologie des Einzelnen trügen dazu bei.

Das Islamische Kulturzentrum in Halle wurde vor dem letzten Angriff am Freitag womöglich schon eine Woche davor beschossen. Die Moschee war schon öfter Opfer von Anschlägen.

CDU und FDP fordern die Aussetzung der Islamverträge in Hamburg, weil einzelne Islam-Vertreter sich privat für den türkischen Militäreinsatz in Syrien aussprachen.

Die Sozialwissenschaftlerin Foroutan warnt vor einer Entfremdung in der Gesellschaft durch den Rechtspopulismus.