
Von Barcelona aus ist die „Global Sumud Flotilla“ in See gestochen. Internationale Aktivisten wollen die illegale Blockade des Gazastreifens durchbrechen. Israel kündigt Widerstand an – die Mission gilt als riskant.

Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Israel in Oslo kündigt der norwegische Fußballverband an, sämtliche Gewinne an Hilfsorganisationen in Gaza zu spenden. Israel kritisiert diesen Schritt.

Mit einem Luftangriff ermordet Israel das Team des Senders Al-Dschasira. Darunter auch der bekannte Journalisten Anas al-Scharif. Seine letzte Botschaft war: „Vergesst Gaza nicht!“

Kein Ende des Genozids in Gaza in Sicht: Israels Sicherheitskabinett beschließt Offensive auf Gaza-Stadt. Die Bundesregierung kündigt an, Waffenexporte nach Israel einzuschränken.

Fünf deutsche Städte wollen verletzte oder traumatisierte Kinder aus dem Gazastreifen oder Israel aufnehmen. Dazu müsste der Bund aber die Voraussetzungen schaffen.

Trotz interner Bedenken drängt Netanjahu auf die vollständige Besetzung Gazas – ein Schritt, der weniger sicherheitspolitisch als ideologisch motiviert scheint.

Journalisten können seit Beginn von Israels Militäroffensive im Gazastreifen nach dem 7. Oktober 2023 nicht von dort berichten. Aus Flugzeugen mit Hilfsgütern gelingen aber seltene Nahaufnahmen.

Israelische Menschenrechtsorganisationen wie B’Tselem und Ärzte für Menschenrechte Israel bezeichnen das Vorgehen der Regierung in Gaza erstmals als Genozid – ein historischer Tabubruch.

Die Wiederaufnahme größerer Hilfslieferungen in den Gazastreifen wird von UN-Organisationen begrüßt. Es brauche jedoch noch viel mehr. Derweil setzt Israel seine Angriffe fort.