
Seit 2017 werden islamfeindliche Straftaten gesondert erfasst. Das ist sinnvoll. Jedoch variieren die Zahlen von Bund und islamischen Organisationen. Woran liegt das? Ein Kommentar von Muhammed Suiçmez.

Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in Pakistan sind mehr als 60 Menschen getötet und über 200 verletzt worden.

Es passiert im Gespräch und im Lehrbetrieb: Auch an Hochschulen gibt es Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Dagegen engagieren sich Studierende – und blicken zugleich auf die gesamte Gesellschaft.

Im Jahr 2021 hat es in Deutschland täglich fast zwei Angriffe auf Muslime gegeben – und das trotz der Corona-Beschränkungen im öffentlichen Raum.

Seit Jahren verhandelt die Gemeinde mit der Stadt über ein neues Grundstück. Erst nach Schüssen auf die Moschee soll jetzt ein neues Gebäude kommen.

Eine Moschee in Halle wurde erneut beschossen. Kein Einzelfall. Im Jahre 2018 kam es zu ähnlichen Anschlag auf diese Moschee.

Der Berliner Senat hat eine Plakataktion gegen antimuslimische Übergriffe gestartet. Islamfeindlichkeit bedrohe das friedliche Zusammenleben.

Nach zehn Jahren im Gefängnis hat der Utøya-Mörder Haftentlassung auf Bewährung beantragt. Das Gericht wies den Antrag „eindeutig“ ab. Er bleibt weiterhin eingesperrt.

In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 92 Angriffe auf Muslime erfasst. In weiteren 118 Fällen wurde das Verfahren eingestellt.