Die Ausstellung „Salaam Lübeck“ lässt verschiedene Facetten der Muslime in der Hansestadt zum Vorschein kommen. Interessierte können sich somit ein eigenes Bild vom Lebensalltag der Muslime machen.
Der Bildungspolitiker Hans-Jürgen Irmer hat schon häufiger mit umstrittenen Parolen für Aufsehen gesorgt. Nach einer Anzeige im von ihm herausgegebenen „Wetzlar-Kurier“ tritt er nun von seinem Ämtern in der CDU Hessen zurück.
Woche für Woche gehen bundesweit Anhänger der Pegida-Bewegung auf die Straße. Sie fürchten eine Islamisierung ihrer Heimat. Nach Ansicht eines Religionswissenschaftlers sind es aber nicht nur Vorurteile, die die Integration der Muslime in Deutschland behindern.
Antimuslimischer Rassismus kommt aus der rechten Ecke. Nicht unbedingt. Auch Liberale hegen zunehmend islamfeindliche Ansichten. Dadurch wird Islamfeindlichkeit salonfähig. Zu den Hintergründen diese Phänomens und was dagegen getan werden kann, erörtert der Politologe Thomas Schmidinger.
„Der Islam gehört zu Deutschland“, sagte Bundeskanzlerin Merkel und löste eine Debatte aus. Laut einer Umfrage lehnen 55 Prozent der Ostdeutschen diese Aussage ab. Im Westen sind es nur 40 Prozent.
Der Religionssoziologe Alexander Yendell spricht von einer mehrheitlich ablehnenden Haltung der Deutschen gegenüber dem Islam. Eine Studie der Universität Münster zeigt, dass der häufige Kontakt mit Muslimen die negative Haltung verändert.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. So geht es diese Woche um Toleranz, Respekt, Eltern und religiöse Erneuerungen.
Der NRW-Landtag hat eine Resolution gegen Extremismus und für religiöse Vielfalt verabschiedet. Mehrere Landespolitiker warnen vor einem Generalverdacht gegen Muslime.
Der Islamratsvorsitzende Ali Kızılkaya legte im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ Nahe, für eine Kultur des Respekts zu werben und den Blasphemie-Paragrafen in seiner jetzigen Form beizubehalten. Eine „echte Respektskultur“ lasse sich nicht über eine Gesetzesänderung erzwingen.