
Österreichs Kirchen stellen sich im Streit um ein mögliches Verbot des sogenannten „Politischen Islams“ hinter die IGGÖ. Sie warnen vor pauschalen Verdächtigungen und Einschränkungen der Religionsfreiheit.

Österreichs Regierung prüft ein verfassungsrechtliches Verbot des sogenannten „politischen Islam“. Auswirkungen auf die IGGÖ wären dabei nicht ausgeschlossen. Die islamischen Kultusgemeinden warnen vor pauschalen Verdächtigungen und stellen sich hinter die IGGÖ.

Die IGGÖ hält den Begriff „Politischer Islam“ für zu unklar für ein geplantes Verbot. Sie warnt davor, legitime Religionsausübung zu kriminalisieren.

Eine mulimische Frau vermutet hinter ihrer erneuten Absage als Religionslehrerin eine Benachteiligung wegen ihres fehlenden Kopftuchs. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich weist die Kritik entschieden zurück.

Im September soll in Österreich ein Kopftuchverbot in Kraft treten. Die Schulamtsleiterin der IGGÖ, Carla Amina Baghajati, kritisiert das geplante Verbot und spricht über verfassungsrechtliche Bedenken und die Auswirkungen auf den Schulalltag.

Ein Gutachten im Auftrag der IGGÖ stellt das Kopftuchverbot für unter 14-jährige Schülerinnen in Österreich infrage. Es sieht Verstöße gegen Religionsfreiheit und staatliche Neutralität.

Beim interreligiösen Iftar der IGGÖ kamen in Wien Vertreter von Religionen, Politik und Gesellschaft zusammen. Ehrengast war Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Das Treffen stand im Zeichen von Dialog und Zuversicht.

In Österreich wird ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren eingeführt. Muslime kritisieren die Regelung als Eingriff in Grundrechte und religiöse Freiheit. Die IGGÖ kündigt eine Klage beim Verfassungsgerichtshof an.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) kritisiert den „Aktionsplan Radikaler Islam“ aufgrund der Symbolpolitik.