
Eine Familie ist von einem Mann rassistisch beleidigt und mit einem Teppichmesser bedroht worden. Kein Einzelfall, wie mehrere rassistische Angriffe in den vergangenen Monaten zeigen.

Im Jahre 2013 hat das Land Bremen mit islamischen Religionsgemeinschaften einen Staatsvertrag geschlossen. Ein Meilenstein. Nun ziehen Muslime eine Bilanz.

Vor zehn Jahren hat das Land Bremen einen Staatsvertrag mit den islamischen Religionsgemeinschaften unterzeichnet. Der zweite Staatsvertrag nach Hamburg. IslamiQ hat die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst. Eine Übersicht.

Der islamische Kulturverein „Kamu“ wurde am Dienstag in Bremen mit dem Achimer Ehrenpreis für sein Engagement, seine Hilfsbereitschaft und Zivilcourage ausgezeichnet.

„Wir dulden keine Islamfeindlichkeit!“ – Zum traditionellen Ramadan-Empfang hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte Muslime im Rathaus empfangen und damit ein Zeichen gesetzt.

Das Land Bremen hat die Al-Mustafa Gemeinschaft wegen ihrer Nähe zu der Terrororganisation Hisbollah verboten. Die Schura distanziert sich vom Verein und kündigt ihre Mitgliedschaft.

Eine muslimische Einrichtung in Bremen wurde mit islamfeindlichen Parolen und obszönen Zeichen beschmiert. Die Polizei ermittelt.

Bei der Wohnungsgesellschaft Brebau gab es eine mehr als zweifelhafte Praxis, Bewerber für Wohnungen einzustufen. Der Vorwurf: Rassismus und Diskriminierung. Ein Sonderermittler sah genau hin.

Muslimische und jüdische Religionsgemeinschaften senden angesichts der Ausschreitungen im Nahen Osten einen Friedensappell. Die Proteste dürfen die Grenzen zur Juden- und Muslimfeindlichkeit nicht überschreiten.