
Nachdem der Muslimische Jugend Deutschland e.V. im Sommer aus dem Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-Württemberg gestrichen wurde, findet sie nun auch keine Erwähnung im Jahresbericht des Landes Hessen.

Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke geht nun hervor, dass antimuslimische Straftaten im dritten Quartal wieder gestiegen sind. Insgesamt sollen 13 Moscheeanschläge verzeichnet worden sein, wobei sie noch immer kein eigenständiges Delikt darstellen.

Der Vorsitzende der Ahmadiyya Gemeinde in Deutschland fordert im Kontext der Terrorbekämpfung die Kontrolle von Moscheen. Vertreter der großen islamischen Religionsgemeinschaften lehnen dies ab – und warnen vor pauschalisierenden Urteilen.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) wirft Rechtsextremisten vor, mit Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime in der breiten Bevölkerung Verunsicherung, Ängste und Hass zu schüren. Selbst aus den blutigen Terroranschlägen von Paris würden sie versuchen Kapital zu schlagen und Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

Grünen-Politiker warnten die NRW-Landesregierung vor einer Verleihung von Körperschaftsrechten an islamische Religionsgemeinschaften. Die Integrationspolitische Sprecherin der CDU, Serap Güler, zweifelt an den Aussagen.

ie Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Zur Integration gehören für die Landesregierung auch gleiche Rechte für den Gottesdienstbesuch während der Arbeitszeit. Deshalb beschloss die grün-rote Koalition nun, dass Muslime an religiösen Feiertagen freinehmen können.

Terror im Namen ihrer Religion, das empört viele Muslime. Doch schon wieder rechtfertigen? Beim Freitagsgebet eine Woche nach den Anschlägen von Paris wird auch Ermüdung deutlich.

Sind Moscheen Orte der Radikalisierung? Nein, sagt Bekir Altaş, Generalsekretär der IGMG. Er ist der Meinung, dass Moscheen der Radikalisierung vorbeugen. Doch die Verantwortung endet nicht vor der Moscheetür. Ein Kommentar.