In Frankreich durfte eine muslimische Schülerin nicht in den Unterricht, weil sie mit ihrem langen Rock angeblich ihre religiöse Zugehörigkeit demonstrativ zur Schau stellte. Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem kritisiert das Vorgehen.
Die österreichische Partei FPÖ hetzt im aktuellen Wahlkampf für die Landtagswahlen gegen den Bau einer Moschee. Andere Parteien kritisieren diese Hetzte als haltlos, da der Bau der Moschee nicht aus Steuergeldern finanziert werde und eine Bereicherung darstelle.
Das Jahrbuch für Islamophobieforschung ist kürzlich in Wien erschienen. Inhalte des Buches sind wissenschaftliche Beiträge und Rezensionen des zurückliegenden Jahres zu der Entwicklung der Islamfeindlichkeit.
Die Arabistin und Kulturwissenschaftlerin Angelika Neuwirth erhält den Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen. Sie wird damit für ihre Forschungen zu Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Koran geehrt.
Die Tagung „Islam und Medien“ der Universität Erlangen-Nürnberg erörtert die Berichterstattung über den Islam. In diesem Rahmen wird der neue Islam-Schwerpunkt des Masters „Medien-Ethik-Religion“ vorgestellt.
Der siebte, achte und neunte Monat des Mondkalenders, also die Monate Radschab, Schabân und Ramadan werden in der islamischen Tradition als die „Drei Monate“ bezeichnet. Am 20. April beginnt der erste gesegnete Monat.
Ein aktuelles Ranking zeigt die Halal-freundlichsten Urlaubsziele für muslimische Touristen. Demnach ist Malysia das halal-freundlichste Urlaubsziel, das den spezifischen Bedürfnissen von muslimischen Reisenden gerecht wird.
In Australien ruft die islamfeindliche „Reclaim-Australia-Bewegung“ zu landesweiten Kundgebungen gegen Muslime und den islamischen Einfluss auf die christlich-australische Identität auf. Linke und Anti-Rassismus-Aktivisten formieren sich zur Gegenbewegung.
Eine US-Amerikanische Studie zeigt, dass der Islam die am stärksten wachsende Religion weltweit sei. Generell nehme die Konfessionalisierung der Menschen zu.
Immer mehr muslimische Jugendliche besuchen die gesegneten Stätten des Islams in Mekka und Medina (Saudi-Arabien). Einige Reiseagenturen bieten mittlerweile sogar Programme wie die „Jugend-Umra“ an. Warum der Mittelpunkt der islamischen Welt so viele junge Menschen anzieht, was die „kleine Pilgerfahrt“ ihnen gibt und wie es das Leben zurück in Europa beeinflusst, schreibt Ali Karaca.