
Am Platz der Vereinten Nationen in Wien soll ein neues Denkmal entstehen: die „Blume von Srebrenica“. Initiiert vom Verband bosnisch-herzegowinischer Vereine in Österreich, erinnert es an die Opfer des Völkermords von 1995.

Beim „Global March to Gaza“ fordern internationale Aktivisten ein Ende des Genozids in Gaza und den Zugang zum Gazastreifen – doch Ägypten hält die Grenze geschlossen.

Zehntausende demonstrieren in den Niederlanden gegen Israels Genozid im Gazastreifen. Sie tragen rote Kleidung als Symbol für eine ´rote Linie`. Auch in Belgien gibt es Demos.

Auch drei Tage nach dem Attentat ist die Trauer groß: Muslimische Vertreter legten vor der Schule einen Kranz nieder. Später wurde in einer Moschee der Opfer gedacht.

Zehn Menschen sterben bei einem Amoklauf an einem Gymnasium in Graz, darunter neun Jugendliche. Mindestens drei der Opfer waren Muslime. Angehörige, Mitschüler und Vertreter der Religionsgemeinschaften ringen um Fassung – und um Haltung.

Weniger Fälle, aber keine Entwarnung: Der Report zu antimuslimischem Rassismus 2024 offenbart, wie stark muslimisches Leben in Österreich unter Wahlkampf-Rhetorik und repressiven Polizeieinsätzen leidet.

Israel stoppt illegal ein Hilfsschiff mit Greta Thunberg und anderen Aktivisten weit außerhalb seiner Hoheitsgewässer, entführt sie und weist sie aus. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem völkerrechtswidrigen Akt.

Die religiöse Landschaft weltweit verändert sich: Während der Bevölkerungsanteil von Christen vor allem in Europa sinkt, profitiert der Islam von einer jüngeren Altersstruktur. Religionslose sind die drittgrößte Gruppe.

Greta Thunberg und ihre Mitstreiter wollten Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Israels Armee überfällt sie illegal – und verschleppt die Aktivisten.