In einer Rede als Präsident des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins teilte Altbundespräsident Christian Wulff sein Mitgefühl gegenüber den friedlichen Muslimen mit, die den Missbrauch des Islam durch die ISIS erleben müssten. Er fordert eine stärkere Solidarisierung mit Muslimen in Deutschland, die als Brückenbauer für Frieden fungieren könnten.
Auf der Konferenz „United against Violence in the Name of Religion“ in Wien haben Vertreter verschiedener religiöser Gemeinden aus dem Mittleren Osten eine Deklaration gegen Gewalt im Namen der Religion verabschiedet.
In Berlin wurde das neue Handbuch „Christentum und Islam in Deutschland“ vorgestellt. Das Buch soll aus Sicht der Herausgeber Grundlage für ein weiteres Zusammenwachsen zwischen Christen und Muslimen bilden. Ein Bericht von Anna Mertens (KNA).
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten verschiedenen Themen. So geht es um die Themen Ehe, Rechenschaft ablegen, den Stellenwert von Lehrern.
Das Abrahamische Forum in Deutschland plant gemeinsam mit dem Interkulturellen Rat und dem Bundesamt für Naturschutz ein gemeinsames Dialogforum, das sich dem Schutz der Natur und der Artenvielfalt widmen soll.
Heiner Bielefeldt hat die gesetzlichen Kopftuchverbote in mehreren Bundesländern scharf kritisiert. Eine ganze Generation von jüngeren Musliminnen per Gesetz vom Schuldienst fernzuhalten sei „fatal“. In Deutschland fehle es an „Respekt vor den religiösen Orientierungen anderer.“
Der Vorsitzende des Moscheevereins der Berliner Şehitlik-Moschee, Ender Çetin, erklärte, dass Treffen zwischen Homosexuellen und Muslimen sei wegen des Medienrummels abgesagt worden. Ein Treffen auf neutralem Boden soll nächste Woche stattfinden.
Bundespräsident Joachim Gauck hat heute die 65 ersten Stipendiaten des Avicenna-Studienwerks empfangen. Der Bundespräsident appellierte an die Studierenden „kritisch und offen“ zu bleiben.
Der Termin für das umstrittene Treffen zwischen Muslimen und Homosexuellen in der Berliner Şehitlik Moschee, ist nach Angaben eines Sprechers nicht abgesagt, sondern nur verschoben worden. Anscheinend hat sich jetzt auch die DITIB-Zentrale in Köln in den Fall eingeschaltet.