Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat einen neuen Vorsitzenden. Josef Schuster, bisheriger stellvertretender Vorsitzender, ist zum Nachfolger von Dieter Graumann gewählt worden.
Wieso driften Jugendliche ab und schließen sich Terrororganisationen wie dem IS an? Oftmals wird pauschal behauptet, die Religion sei der Hauptgrund. Ein Hamburger Experte widerspricht dieser Vorstellung und macht auf eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung aufmerksam.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten verschiedenen Themen. So geht es um die Themen Menschen mit Behinderung, Wetteifer im Guten und wie man sich auf den Tod vorbereitet.
Katholische Kirche in Deutschalnd
Arbeitsrecht-Reform soll Diskriminierungen abmildern
Die Katholische Kirche diskutiert weiterhin ihren Umgang mit Mitarbeitern in kirchlichen Einrichtungen. Mitarbeiter müssen sich bisher an katholische Glaubens- und Moralvorstellungen halten. Doch Kritiker sehen hierbei einen Widerspruch zwischen Lehre, Anspruch und notwendigen Reformen. Ein Beitrag von Christoph Arens (KNA).
Hat die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Flüchtlinge ausgebeutet? Medien berichten, dass die Gemeinschaft nur gegen hohe Spendenzahlungen Bescheinigungen über die Zugehörigkeit ausgestellt haben soll. Diese sind bei Asylverfahren wichtig. Die Gemeinde weist die erhobenen Vorwürfe als „Verleumdung“ zurück.
Zwei Kurden jesidischen Glaubens sitzen wegen des Mord- und Brandanschlags von Bad Salzuflen in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen. Der Staatsschutz vermutet einen Zusammenhang mit Auseinandersetzungen im Irak und Syrien.
In Berlin wurde das fünfzehnjährige Bestehen des Potsdamer Rabbinerseminars Abraham Geiger Kolleg in einem Festakt gewürdigt. Eingeladen waren Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft. Das Kolleg gilt als das erste nach der Shoah in Europa gegründete Rabbinerseminar.
Die neue „Mitte-Studie“ zeigt, dass der Rechtsextremismus und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland weiterhin eine Gefahr für Demokratie und gesellschaftliches Miteinander darstellen. Islamfeindlichkeit in Deutschland bleibt auch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Auf einer Veranstaltung in Osnabrück hat Altbundespräsident Christian Wulff zu mehr Aufgeschlossenheit in der Begegnung mit anderen Religionen aufgerufen. Deutschland könne mit seiner Geschichte als Vorbild für ein Miteinander der Religionen dienen.