Das österreichische Islamgesetz hat am Donnerstag eine weitere Hürde genommen. Der Verfassungsausschuss des Parlaments (Nationalrat) stimmte dem Gesetz zu, das eine Radikalisierung vor allem junger Menschen verhindern und einen Islam „österreichischer Prägung“ schaffen soll.
In zwei Regionen Russlands wurde das Tragen von Kopftüchern in den Schulen verboten. Der Oberste Gerichtshof Russlands lehnte die eingereichte Klage einer muslimischen Familie gegen das Verbot ab.
2014 sind knapp anderthalb Millionen Muslime aus aller Welt sind zum Hadsch, der wichtigsten Wallfahrt des Islam, in Mekka eingetroffen. In Mekka und Medina rechnet die Wirtschaft für 2015 mit steigenden Einnahmen.
Nachdem 2013 das Vorhaben der muslimische Seelsorge seitens der Muslime in Berliner Gefängnissen scheiterte, wird nun ein Beirat für die religiöse Betreuung von muslimischen Gefangenen gegründet. Das kündigte Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) an.
Das Waschhaus auf dem Stadtfriedhof in Braunschweig soll Muslimen eine Bestattung mit anschließendem Totengebet nach den Glaubensregeln des Islam ermöglichen. Die Stadtverwaltung rechnet mit etwa 35 Waschungen von Leichnamen pro Jahr.
In Spanien ist die Zahl islamfeindlicher Angriffe seit den Anschlägen in Paris drastisch gestiegen. Muslime seien besorgt über diese Entwicklung und starten landesweite Kampagne gegen Islamophobie.
Nach starken Protesten mehrerer Vereine und der Spielergewerkschaft VDV hat die Deutsche Fußball Liga das geplante Fastenverbot für muslimische Fußballer gestrichen.
Vor 50 Jahren verrichteten muslimische Gastarbeiter im Fastenmonat Ramadan ihr Abendgebet im Kölner Dom, weil es keine islamischen Gebetshäuser gab. Muslime empfanden diesen Akt als Symbol für die christlich-muslimische Verbundenheit.
Der Ausbau des islamischen Religionsunterrichts (IRU) kommt in Deutschland: vom Regelfach Islamunterricht für Tausende Schüler über Modellprojekte und schrittweise Entwicklung bis zur Fehlanzeige in den Ost-Ländern mit sehr geringem Muslim-Anteil. Ein Überblick.
Im Ruhrgebiet konnte Pegida bisher kaum Fuß fassen. Eine große Gegenbewegung hat dies verhindert. In Duisburg gibt es einige Beispiele für ein friedvolles und harmonisches Miteinander zwischen Muslimen und Christen.