
Trotz der nach wie vor problematischen Beziehung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, dürfen iranische Gläubige wieder zur Wallfahrt nach Mekka kommen. Letztes Jahr war ihnen die Pilgerfahrt untersagt.

In Norwegen wurde eine Friseurin zu einer Geldstrafe von 765 Euro verurteilt. Sie hatte einer kopftuchtragende Muslima den Eintritt in ihren Friseursalon verweigert.

Muslimische und christliche Vertreter in den Niederlanden zeigen sich erfreut über die politische Niederlage des islamfeindlichen Rechtspopulisten Wilders.

Ein Fitnessstudio in Ingolstadt verbietet einer muslimischen Kundin mit einem Kopftuch zu trainieren. Diese fühlt sich diskriminiert und wehrt sich gegen das Verbot.

In Florida hat ein Mann ein Geschäft angezündet, weil er die Besitzer für Muslime hielt und diese aus seinem Land vertreiben wollte.

Am Mittwoch wählen die Niederländer ein neues Parlament. Bischöfe und islamische Vertreter haben ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. Auf dem Spiel steht aus ihrer Sicht die Religionsfreiheit.
Muslimische Beerdigungen sind auf vielen Friedhöfen in Niedersachsen Alltag, seit vor zehn Jahren das Bestattungsrecht angepasst wurde. Zwar werden derzeit noch viele Muslime zur Beisetzung in ihre Heimat überführt. Erwartet aber wird eine Trendwende.

Die Schweiz will vorerst kein Burkaverbot einführen. Dies entschied die zweite Parlamentskammer mit der Begründung, dass es mehr Nacktwanderer als Burkaträgerinnen gebe.

Unter dem Motto „Sich der Gegenwart Gottes in uns öffnen“ organisiert die ökumenische Gemeinschaft Taize ein muslimisch-christliches Wochenende. Eingeladen sind Jugendliche zwischen 18 und 35 Jahren.