Das Auswärtige Amt hat Spekulationen über eine Einstellung der Förderung von Qantara zum Jahresende zurückgewiesen. Man wolle gemeinsam an einer Weiterentwicklung von Qantara arbeiten, wurde nach einer Sitzung mit dem Intendanten der Deutschen Welle mitgeteilt.
Das Online-Projekt Qantara wird nicht zum Ende des Jahres eingestellt. Davon geht der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, aus. Dennoch droht dem Projekt langfristig das Ende, wenn keine Lösung gefunden wird.
Für die französischen Kriegsgefangenen im Halbmond-Lager wurde in Wünsdorf die erste Moschee Deutschlands gebaut. Eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg dokumentiert ihr Leben und die Propaganda.
Bereits zum zehnten Mal findet das „Kazan International Muslim Film Festival“ statt. Gezeigt werden Filme von muslimischen Kreativen. Das Festival gehört nicht zu den bekanntesten auf der Welt, doch die Veranstalter bleiben zuversichtlich.
Schlappe für die BILD-Redaktion. Der Presserat hat den islamfeindlichen Kommentar des stellvertretenden Chefredakteurs Nicolaus Fest öffentlich gerügt – eine der höchsten Strafen, die es für Medien gibt. Der Kommentar sei pauschalisierend und diskriminierend gewesen, urteilte der Presserat.
An der dritten „Langen Nacht der Religionen“ in Berlin nahmen erneut etwa 10.000 Menschen teil. Die Veranstalter setzten ein Zeichen für Dialog und Frieden. Die Idee erfolgreiche Idee soll fortgesetzt und auch in andere Städte exportiert werden.
Der Muhammad-Nafi-Tschelebi Friedenspreis des Islam-Archivs Deutschland wird dieses Jahr an die Historikerin Valeria Heuberger und den Rabbiner Tovia Ben-Chorin verliehen. Der undotierte Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich für den Dialog mit dem Islam eingesetzt haben.
In der Serie „Lindenstraße“ bleibt es weiterhin spannend. Der geplante Moscheebau und die damit verbundenen Reaktionen stellen die Bewohner vor eine unerwartete Herausforderung.
Der neue Direktor des Jüdischen Museums Berlin, der Judaist Peter Schäfer, will Konzeption und Ausrichtung des Museums erneuern. Neben dem Themen Jüdisches Leben und Antisemitismus soll künftig auch das Verhältnis zwischen Islam und Judentum stärkere Beachtung finden.