Mehrere hundert Muslime beteten bereits am Morgen auf dem Tempelberg. Nach Wochen der Schließung sind Jerusalems zentrale religiöse Orte wieder geöffnet.

Nach mehr als fünf Wochen sind in Jerusalem der Haram al-Scharif (Tempelberg), die Grabeskirche und die Klagemauer wieder geöffnet. Einen Tag nach Beginn der vereinbarten 15-tägigen Waffenruhe im Iran-Krieg hat das israelische Heimatfrontkommando die Einschränkungen für weite Teile des Landes aufgehoben.
Seit 6 Uhr am Donnerstagmorgen sind damit erstmals seit dem 28. Februar die wichtigsten heiligen Stätten des Islam, Judentums und Christentums wieder öffentlich zugänglich.
Gottesdienste und Versammlungen können in Jerusalem nun wieder ohne Einschränkungen stattfinden. Mehrere hundert Muslime kamen am Morgen zum Gebet auf dem Tempelberg zusammen. Während der Schließung war es Muslimen nicht möglich, das Ramadanfest dort zu begehen.
Strengere Auflagen gelten weiterhin vor allem im nordisraelischen Grenzgebiet zum Libanon. Dort sind Versammlungen auf bis zu 200 Personen begrenzt. In einigen anderen Landesteilen liegt die Obergrenze bei 1.000 Teilnehmern.(KNA, iQ)