Berlin

Mutter und Sohn im Bus rassistisch attackiert

In einem Bus in Berlin hat ein Unbekannter in einer rassistischen Attacke einen Jugendlichen verletzt. Der Staatsschutz ermittelt.

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Symbolbild: Bus in Berlin © Shutterstock, bearbeitet by iQ.
Symbolbild: Bus in Berlin © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

Ein Mann hat eine Mutter und ihren Sohn in einem BVG-Bus rassistisch beleidigt und dem Jugendlichen anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 14-Jährige wurde durch den Schlag am späten Donnerstagabend im Bus der Linie 237 leicht im Gesicht verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Demnach schlug der Mann zu, als sich der Junge schützend vor seine Mutter stellte. Der 14-Jährige und die Mutter stiegen im Ortsteil Falkenhagener Feld aus dem Bus und zeigten den Angriff an. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt ermittelt.

Kein Einzelfall von Rassismus

Ende November wurde ein Vater vor einer Volkshochschule in Berlin-Fennpfuhl nach Angaben der Polizei von einer Frau rassistisch beleidigt und mehrfach bespuckt worden. Der 32 Jahre alte Mann wollte mit seiner einjährigen Tochter an der Einrichtung in der Paul-Junius-Straße vorbeigehen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als die Frau von ihm abließ und ins Gebäude ging, setzte der Mann seinen Weg fort und erstattete Anzeige.

Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt ermittelt. Auf Twitter wurde ein Video hochgeladen, das den Vorfall zeigen soll. Dort beleidigt eine Frau den Kameraträger massiv und spuckt zweimal in seine Richtung. Das Video wurde bis Sonntag über 500 000 Mal angeklickt. Nach Angaben der Polizei wurde das Video kurz nach Veröffentlichung an den Staatsschutz übermittelt und sei Teil der Ermittlungen. (dpa, iQ)