CORONA-PANDEMIE

Runder Tisch der Religionen: „Impfen ist Lebensrettung“

Nächstenliebe ist das große Stichwort zur Corona-Impfung. Der Runde Tisch der Religionen findet klare Worte für eine Impfung.

07
05
2021
Dialog Religion Hass und Gewalt
Symbolbild: Religion © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

In Betroffenheit und Sorge angesichts von mehr als 83.000 Corona-Toten in Deutschland, und von 3 Millionen weltweit ruft der Runde Tisch der Religionen in Deutschland auf, die Chancen der Impfung wahrzunehmen. „„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – Dieses Gebot zieht sich wie ein roter Faden durch die Grundüberzeugungen in den verschiedenen Religionen. So wie wir selbst um unsere Gesundheit besorgt sein sollen, so sollen wir uns für den Schutz und die Bewahrung des Lebens der Anderen – bei uns und weltweit – einsetzen“, heißt es in einer Stellungnahme.

Ferner sollten die Bemühungen zur Impfung unterstützt, damit sie so schnell wie möglich allen Bevölkerungsgruppen ermöglichen werden. Denn nur dass konsequentes Impfen – zusammen mit den Hygiene- und Distanzmaßnahmen – könne der Pandemie einsetzen.

Der Runde Tisch der Religionen in Deutschland ist ein eigenständiges Gremium aus Repräsentanten der großen Religionsgemeinschaften in Deutschland. Die Vertreter der Religionsgemeinschaften treffen sich zweimal jährlich zur gegenseitigen Information, zur Planung des Tages der Religionen sowie zu Stellungnahmen für die Presse und für die Religionsgemeinschaften im interreligiösen Kontext und den sozialen Medien.

Muslimische Vertreter rufen zur Impfung auf

Auch islamische Religionsgemeinschaften schließen sich dem Appel an. „Im Hinblick auf die erneut hohen Inzidenzzahlen ist es wichtig, parallel zu unseren bisherigen Anstrengungen, unser Immunsystem mit einer Impfung gegen Covid-19 zu stärken, damit wir alsbald wieder Normalität erreichen“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

Die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) empfiehlt jedem, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, „um das eigene, aber auch das Leben ihrer Nächsten zu schützen“. So können sich Bürger in Köln an diesem Wochenende gegen das Coronavirus impfen lassen. Für die Sonderimpfaktion stünden 2000 Impfdosen von Astrazeneca zur Verfügung. Dabei handele sich um überschüssige Dosen aus dem Kölner Impfzentrum. Der Vorsitzender des DITIB-Bundesverbands, Kazım Türkmen, begrüßt dıe Sonderaktion und bedankte sich bei der Stadt Köln für die Möglichkeit.

 

Leserkommentare

Salim Spohr sagt:
As-salamu alaikum. Wenn Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) erklärt, in Hinblick auf die erneut hohen Inzidenzzahlen sei es wichtig, parallel zu unseren bisherigen Anstrengungen, unser Immunsystem mit einer Impfung gegen Covid-19 zu stärken, damit wir alsbald wieder Normalität erreichen, dann sollte irgend jemand, der sich informiert hat, dem Herrn Ergün erklären, daß nicht allein die sogenannte Pandemie, sondern erst recht die Impferei Ergebnisse eines global orchestrierten Systems gravierender Täuschungen zugunsten einer sehr einflußreich gewordenen Pharma-Mafia sind. Wichtig ist, zu verstehen, daß die Impfungen unser Immunsystem nicht nur nicht stärken, sondern in gravierender Weise schwächen müssen, ja 60 bis 70 Prozent der Neuerkrankten gerade Geimpfte sind und daß die Impfung allein in Europa in den ersten drei Monaten dieses Jahres zu 6.500 Todesopfern und über 300.000 Erkrankungen geführt hat. Wer von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) ist in der Lage und willens, Herrn Ergün über die Hintergründe der Sache zu informieren? — Zur Not würde ich mich bereitfinden, diese Aufgabe zu übernehmen. Mit besten Wünschen für gesegnete Tage eines sich allmählich verabschiedenden Ramadan, wa s-salam, Salim Spohr
08.05.21
0:12
Vera Praunheim sagt:
Es wäre gut, wenn die Zahlenangaben von Salim Spohr zu den Auswirkungen der Impfungen genauer belegt würden - mit Herkunftsangaben bzw. Quellen-Angaben.
09.05.21
17:33