Schweiz

Polizeieinsatz: Bademeisterin verwehrt Muslimin den Eintritt

In einer Badeanstalt in Balsthal kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen der Bademeisterin und einer Schwimmerin, weil letztere einen Burkini trug. Dies sei laut Badeordnung nicht gestattet.

28
08
2019
Burkini-Verbot (c)facebook, bearbeitet by islamiQ
Burkini (c)facebook, bearbeitet by islamiQ

Im schweizerischen Balsthal kam es am Donnerstag in einer öffentlichen Badeanstalt zu einem Polizeieinsatz in Folge eines Konflikts mit einer Schwimmerin, die den Badeort im Burkini betrat. Die Bademeisterin wies die Schwimmerin an, den Badeort zu verlassen, denn laut Reglement des Badeortes sei nur das Tragen „europäischer Badekleider“ erlaubt, wie „20 Minuten“ berichtete.

„Das Tragen über die Knie ragender Badekleidung ist untersagt“, heißt es in der Hausordnung der Badeanstalt.

Die Schwimmerin weigerte sich dem Verbot Folge zu leisten und bestand darauf im Burkini zu schwimmen. Die Auseinandersetzung zwischen den Beiden wurde von anderen Anwesenden gefilmt. In Folge dessen rief die Bademeisterin die Polizei, die in diesem Konflikt schlichtend agierte.

Ob dieser Vorfall rechtliche Konsequenzen für die Schwimmerin nach sich zieht, sei noch klar. Eine Badeordnung könne nach Angaben der Polizei nicht rechtlich durchgesetzt werden.

Leserkommentare

Brad Lewis sagt:
Das Ganze zeigt auch, daß muslische Eigenheiten und die Einforderung von Sonderrechten jederzeit auf Abwehr oder konkrete Infragestellung stoßen können. Nicht alle islamischen Vorstellungen können in Europa 1:1 auch umgesetzt werde.
28.08.19
20:18
Kafira sagt:
Liebe Leser Die abstossende Muslimfrau war offensichtlich auf eine Ego Tour mit Medienauftritt aus. Sie hatte gleich einige KomplizenFrauen mitgebracht. die sofort zu filmen begannen und zu fotografieren. Das Happening hat die abstossende Seite des Islam und der Muslims, betont. Die " Schweizer Bildzeitung" Blick berichtete prompt. Die Schweiz wird es sich künftig dreimal überlegen, ob sie gerettete Muslims, die -- wie üblich -- kein Land haben will wirklich noch 'rein lassen soll. Schade; das Happening hat niemanden genützt aber viele friedlichen MuslimFrauen, die aus Rücksicht auf die Gefühle ihrer Gastgebern wie normale Frauen schwimmen geschadet. Und sicher erst recht künftigen Mittelmeer Flüchtlingen. Kafira
28.08.19
20:49