
Traurige Gewissheit: Die seit Anfang Mai vermisste muslimische Medizinstudentin Abrar bin Ramadan aus Chemnitz wurde tot in den Schweizer Alpen gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Schweizer Freibad sorgt erneut für Kritik: Ausländische Gäste zahlen künftig doppelt so viel Eintritt – die Gemeinde spricht von „Ruhe“, Kritiker von Ausgrenzung.

Im Kanton St. Gallen zeichnet sich eine Mehrheit für ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen in der Volksschule ab. Die Regierung unterstützt einen entsprechenden Antrag.

In der Schweiz will der Lehrerverband neue Regeln zum Kopftuch an Schulen festlegen: Schülerinnen dürfen es tragen, Lehrerinnen sollen darauf verzichten. Die Debatte über Neutralität und Religionsfreiheit spitzt sich weiter zu.

Das Parlament in Genf verschärft die Regeln für Badekleidung in öffentlichen Schwimmbädern. Künftig dürfen Frauen keine Bukinis mehr tragen. Muslimische Organisationen kritisieren diesen Beschluss.

In Basel verliert eine alleinerziehende Mutter ihre Wohnung, nachdem Vermieter ihr Kopftuch sehen. Interessenverbände sprechen von klarer Diskriminierung.

Muslimische Vertreter warnen vor einer eskalierenden Kopftuchdebatte in der Schweiz. Verbotsforderungen gefährden aus ihrer Sicht Grundrechte, erschweren Integration und verzerren das Bild muslimischer Frauen.

Der Bundesrat bleibt beim „Nein“ zu einem nationalen Kopftuchverbot für Schülerinnen. Während Befürworter das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung sehen, verweist die Regierung auf Religionsfreiheit und kantonale Zuständigkeiten.

Das Kopftuch einer Dozentin an der Fachhochschule Nordwestschweiz beschäftigt die Politik. Die Regierung sieht keinen Anlass für ein Kopftuchverbot. Muslimische Vertreter warnen vor Symbolpolitik.