Xinjiang

Uiguren: China trennt Kinder von ihren Eltern

Einer aktuellen Studie zufolge werden Kinder von Uiguren systematisch von ihren Eltern getrennt und in umstrittene Internate untergebracht.

06
07
2019
Gewalt gegen Uiguren (c)facebook, bearbeitet by iQ
Gewalt gegen Uiguren (c)facebook, bearbeitet by iQ

China soll in der Provinz Xinjiang systematisch Kinder von Uiguren und anderen muslimischen Minderheiten von ihren Eltern trennen und sie in umstrittene Internate unterbringen. Das berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. Dabei stützt sich die Zeitung vor allem auf eine Studie des Forschers Adrian Zenz, die kürzlich auf der Webseite „The Journal of Political Risk“ veröffentlicht worden ist. Der deutsche Sozialwissenschaftler spricht von einem systematischen Vorgehen der chinesischen Behörden bei der Trennung von Kindern von ihren Eltern.

Schulanlagen als Internate

In der jüngeren Vergangenheit wurden in der Region Xinjiang neue Schulanlagen gebaut. Dabei handle es sich nicht nur um Schulhäuser für den Unterricht, sondern vor allem um Internate. Dort sollen die Kinder von ihren Eltern getrennten untergebracht werden. Auch sollen diese Schulanlagen abgeriegelt und überwacht werden. Unterrichtet werde nur die chinesische Sprache und Kultur. Laut Zenz unterscheiden sich die Internate nicht von den Umerziehungslagern. Zudem befürchte er, dass schon sehr kleine Kinder in den Internaten untergebracht werden.

1,5 Millionen Uiguren in Umerziehungslager

Menschenrechtsorganisationen und ausländische Regierungen schätzen, dass allein in den vergangenen drei Jahren in Xinjiang bis zu 1,5 Millionen Muslime in Umerziehungslager gesteckt wurden. Chinas Vertreter im UN-Menschenrechtsrat in Genf sprach nur von „beruflichen Trainingszentren“, mit denen Uiguren von „extremistischen Gedanken“ abgebracht und „entradikalisiert“ werden sollen. Ausländische Regierungen und Menschenrechtsgruppen sehen sie hingegen als brutale Umerziehungslager an.

Leserkommentare

PrinzessinRosa sagt:
Jaja, aber wir treiben schön weiter Handel mit China. Andere Länder haben schon weniger getan und wurden stark sanktioniert.
06.07.19
16:41
IslamFrei sagt:
Nun, Rosa Pricess, Wenn Sie Ihre rosarote Islambrille einmal absetzen, dann überlegen Sie bitte doch, in welchen erbärmlichenVerhälltnissse Kinder in vom Islam beherrschten Staaten aufwachsen: Afganistan, Gaza, Pakistan, Bangla-Desh, Jemen, Syria - - Bedenken Sie ebenfalls die enorme Gewalt und Gesetzlosigkeit, Korruption, welche in diesen von Islam triefende Staaten herrscht. Sinnloser kann Unterricht nicht sein, als den Nonsense des Koran Auswendig zu lernen, aber nur für Jungs. Unterricht für Mädchen ist dermassen absurd, Undenkbar, dass jemand, der sich für MädchenUnterricht einsetzt, nicht nur todesdrohungen sondern auch den NobelPreis erhält. Wollen Sie, dass Ihre PrincessenKinder so aufwachsen? Indem Sie in Deutschland leben haben Sie sich wohlweisslich gegen einen der Islamischen Heilsstaaten entschieden. Die Chinesen wollen ihre Kinder nicht ein-trichtern, dass es ein Alleskönner, Alleswisser Gott gibt, der aber seine in Not geraten treue Gläubigern eher elend ertrinken lässt als denen ein Engel mit Schlauchboot zu schicken. Die Chinesen haben erkannt, dass es einen solchen Gott in wirklichkeit gar nicht gibt; aber dass der Glauben an den NichtExistierenden unzählige Menschenleben gelostet hat und noch immer kostet. Die Chinesische Massnahmen sind sicher hart aber die InternatsKinder werden ihrer Kinder keine Allah-Märchen mehr verkaufen. Diese KindesKinder werden in einen Staat aufwachsen, der weit entfernt ist,von westliche Demokratien. Aber der noch viel weiter entfernt ist von erbärmlichen, Gesetzlosen, korrupten, islamistische Gottesstaaten. Der Islam ist das allerletzte, sagen die Chinesen und wer würde sie da wiedersprechen wollen. Ich breche keine Lanze für den Chinesischen weg aber ich breche den Stab über alle islamiche Gottesstaaten. Können Sie meine Argumentation auch etwas abgewinnen, Princess? Gruss,
06.07.19
22:56
1440/11/05 sagt:
Da hilft nur noch auswandern - Allahs Erde ist weit genug.
08.07.19
6:58