Muslime und Lebensmittel

Ist das alles noch halal?

Durch den unbegrenzten Zugang zu Lebensmitteln in den Industrieländern gab es einen Wandel in der Herstellung, Verarbeitung und dem Konsum. Auch Muslime weltweit sind von diesem Wandel betroffen. Welche Auswirkungen das auf das Leben der Muslime hat und wie sie sich verhalten sollten, schreibt Ali Karaca.

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Halal. copyright Christer auf flickr, bearbeitet by IslamiQ

Unser Verhältnis zu Lebensmitteln hat in den vergangenen Jahrzehnten eine weitreichende Entwicklung durchlaufen. Dieser Wandel betrifft, vom Herstellungsprozess bis hin zum Konsumverhalten der Bevölkerung das gesamte Spektrum und die vollständige Wertschöpfungskette in der Nahrungsmittelbranche. Es gibt keine Bauern mehr, sondern Landwirte. Ackerland wird nicht mehr bepflanzt, sondern bewirtschaftet. Tiere werden nicht mehr als Lebewesen, sondern als Produkte gesehen.

Standard-Wahn

Unsere Ernährung muss nicht mehr nahrhaft und gesund, sondern günstig in der Produktion und in Massen absetzbar sein. Weiterhin müssen Nahrungsmittel quantifizierbaren Standards entsprechen. Bekannte Beispiele sind unter anderem die Verordnung (EG) Nr. 2257/94 (1) für Qualitätsstandards importierter Bananen. Allein die Recherche über Verordnungen zum Verkauf von Eiern nahm ein solches Maß ein, dass die Ergebnisse den Lesern an dieser Stelle erspart bleiben sollten.

Das Wichtigste jedoch scheinen die Faktoren Haltbarkeit und Verfügbarkeit zu sein. Jedes Nahrungsmittel muss zu jeder Jahreszeit verfügbar sein und es muss lang genug halten, um dem Bedürfnis des Konsumenten genüge zu tun, wann er/sie den Appetit hat, den Käse oder Feta, die Marmelade oder die Konfitüre, den Kuchen oder die Kekse zu essen. Um derart hohe Ansprüche unserer Gesellschaft erfüllen zu können, müssen wir alle, die Konsumenten, den Preis dafür an anderer Stelle zahlen.

Größe, Farbe, Geruch, Gewicht und vor allem der Geschmack müssen nicht zuletzt durch eine schier unüberschaubar große Anzahl von Verordnungen standardisierbar sein. Dadurch hat sich die Verarbeitung und Herstellung von Lebensmitteln nicht nur zu einer eigenen Industrie entwickelt, nein mit ihr ist auch eine ganze Wissenschaft entstanden, die heute in den verschiedensten Studiengängen vorzufinden ist. Sucht man im Internet nach „Lebensmittel“ und „Studium“,findet man bereits auf der ersten Website fünf verschiedene Studiengänge, wie zum Beispiel die Lebensmittelchemie, aber auch eine bisher scheinbar unbekannte Kombination, die auf den Namen Lebensmittelverfahrenstechnik hört.

Bei unseren Bestrebungen, unsere Lebensmittel bestimmten äußerlichen Standards anzupassen kann man beispielsweise die gezüchteten Arten bei verschiedenen Obstsorten immer weiter spezialisieren, bis die Bananen größtenteils die gewünschte Größe erreichen oder nur eine bestimmte Sorte Legehennen „nutzen“, die nur Eier der Gewichtsklasse XL (Eier schwerer als 73 g) legen. Geht es jedoch um Faktoren wie Farbe, Geruch, Haltbarkeit, Geschmacksmodifikationen etc. so ist es der Chemiker, Lebensmitteltechnologe oder Experten anderer Lebensmittelwissenschaften, die die Zielvorgabe oftmals durch künstliche oder natürliche Zusätze erfüllen.

Ist das alles noch halal?

Hier beginnt der komplizierte, aber auch genau so alarmierende Teil für Muslime, die darauf bedacht sind, ihre Ernährung im Rahmen des islamisch erlaubten (halal) zu gestalten. Im Folgenden soll umrissen werden was halal ist und wie Muslime angesichts der modernen Lebensmittelindustrie damit umgehen können.

In der Sure Bakara heißt es: „Und Wir ließen die Wolken über euch Schatten ausbreiten und sandten euch Manna und Wachteln herab (indem Wir sagten): ‚Esst von den guten Dingen, die Wir euch bereitet haben’…“ (2:57). Weiterhin empfiehlt der Prophet Muhammad (s), sich von bedenklichen Dingen fernzuhalten. Mit bedenklich sind in diesem Zusammenhang Dinge gemeint, über die es Diskussionen gibt, ob sie halal oder haram (verboten) sind. In dem Hadith heißt es: „Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Dinge, über die viele Menschen keine Kenntnis besitzen. Wer nun die zweifelhaften Dinge vermeidet, der bewahrt seinen Glauben und seine Ehre. Wer aber in zweifelhafte Dinge verwickelt ist, ähnelt einem Hirten, der seine Herde um ein fremdes Grundstück herum weidet und beinahe das Eigentumsrecht eines anderen verletzt. Wahrlich, jeder Herrscher hat sein eigenes Hoheitsgebiet, und die von Allah verbotenen Dinge stellen das Hoheitsgebiet Allahs auf Seiner Erde dar.“ (Buhârî, Îmân, 39)

Weiter heißt es in der Sure Bakara (2:173): „Er hat euch nur (den Genuss) von Verendetem, Blut und Schweinefleisch verboten und das, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist…“ Dabei ist im letzten Teil Fleisch von Tieren gemeint, die nicht nach islamischen Vorgaben geschlachtet wurden.

Ohne in tiefere Details einzudringen lässt sich folgende Regel aufstellen: Damit Lebensmittel für Muslime konsumierbar sind, müssen sie als „rein“ eingestuft worden sein. An dieser Stelle beginnt dann die Arbeit der islamischen Rechtsprechung.

Was ist aus muslimischer Sicht konsumierbar?

Im Folgenden werden einige Lebensmittel(Zusätze) näher betrachtet, deren Konsum aus muslimischer Sicht fragwürdig ist. Wichtig dabei ist: Die Beispiele sind nicht als vollständiger Lebensmittelguide oder als Zusammenfassung der islamischen Rechtsprechung zu verstehen. Ziel ist es, für das wichtige Thema Ernährung zu sensibilisieren. Die Liste an fraglichen Lebensmittelzusätzen würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem überschreiten. Das Ende dieses Artikels sollte den Beginn einer auf guter Recherche basierenden bewussten Ernährung einleiten.

Das bekannteste Beispiel: Gelatine

Gelatine ist ein Gemisch aus verschiedenen tierischen Proteinen, das durch die Vernetzung seiner Bestandteile als Verdickungsmittel eingesetzt werden kann (2). Als Ausgangsmaterial dienen in der Regel Schweineschwarte (dicke Haut bei Säugetieren), Kuhhaut oder Knochen. Aus diesen „Rohstoffen“ wird durch aufwendige verfahrenstechnische Methoden Kollagen (Kollagen ist eine Einheit aus drei Proteinketten) gewonnen. Dieses Kollagen wird dann im letzten Schritt durch Vernetzung der Ketten zu Gelatine verarbeitet (3). Es handelt sich hierbei also um Produkte, die entweder vom Schwein oder von nicht islamisch geschlachteten Tieren gewonnen werden. Weiterhin sind nach manchen Rechtsschulen Knochen und Haut von Tieren als unrein eingestuft, womit wieder die Überlieferung des Propheten greifen würde, sich von diskutierbaren Dingen zu distanzieren.

Lösungsvorschlag: Es gibt eine Vielzahl ausschließlich pflanzlicher Verdickungs- oder Geliermittel wie zum Beispiel Pektin. Beim Kauf von Produkten sollte explizit darauf geachtet werden welche Geliermittel eingesetzt wurden. Denn teilweise werden auch Gemische aus pflanzlichen und tierischen Geliermitteln verwendet.

Emulgatoren

Wasser und Öl mischen, geht das? Emulgatoren sei dank, ja. Jeder der schon einmal versucht hat, Öl mit Wasser zu mischen, hat gemerkt, dass dieser Versuch immer kläglich gescheitert ist. Es gibt jedoch Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Emulgatoren sind Substanzen, die einen „wasserliebenden“ (hydrophil) Kopf und einen „wasserabweisenden“ (lipophil) Schwanz haben. Der Emulgator dient also als „Brücke“ zwischen Wasser- und Ölmolekülen und verhindert somit eine Trennung der beiden Phasen. Ein bekanntes Beispiel für eine solche Emulsion ist die Milch. Milch enthält sowohl Wasser als auch Milchfett (4). Die Trennung der beiden Phasen wird durch das Protein Lezithin verhindert. Dieser sorgt für die „Durchmischung“ (5).

Vor allem die Emulgatoren mit den Nummern E470 bis E475 sorgen unter Muslimen immer wieder für Diskussionen. Es handelt sich dabei um Salze von Speisefettsäuren. Dabei ist das Problem nicht der Emulgator selbst, sondern vielmehr die Herkunft der Speisefettsäure. Laut Definition kann diese sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprung haben. Im Rahmen dieser Recherchen ließ sich immer nur die allgemeine Beschreibung „pflanzlich“ oder „tierisch“ lesen. Finden sie diese Komponenten in der Zutatenliste Ihrer Nahrungsmittel, so rate ich davon ab diese, außer bei expliziter Kenntnis über die Verwendung pflanzlicher Speisefettsäuren, weiterhin zu konsumieren.

Cystein

Haare im Brot? Gibt es sowas? Jeder kennt das Problem beim Backen von Brot, Pizza oder Ähnlichem. Manchmal lässt sich der Teig einfach nicht richtig kneten. Diesem Problem wird in der Lebensmittelindustrie mit Cystein (im Mehl) einer Aminosäure begegnet. Es sorgt dafür, dass Teige elastischer und besser knetbar sind. Weiterhin sorgt es dafür, dass Gase in Gebäcken länger gehalten und der Geschmack herzhafter Lebensmittel verstärkt wird (6). Es wird in der Regel durch die Extraktion mit Salzsäure aus dem Protein Keratin gewonnen (7). Keratin wiederum ist vermehrt in Tier- und Menschenhaaren vorzufinden. Da Haare, wie oben bereits erwähnt, nach manchen Rechtsschulen als unrein gelten empfehle ich auch hier den Konsum einzustellen.

Tipp: Fragen Sie Ihren Bäcker welche Sorte Mehl er verwendet. Recherchieren Sie selbst genau beim Kauf von Mehl ob es Cystein enthält oder nicht. Fragen Sie beim Hersteller des Mehls an, denn nach einer Klausel in den Vorgaben des Gesetzgebers ist der Hersteller nicht immer dazu verpflichtet Cystein als Zutat anzugeben (s. Quelle 6).

Selber machen hilft

Wie man sieht, stecken teilweise schon in den einfachsten Lebensmitteln ganze „Chemiebaukästen“. Es ist unser aller Aufgabe, genau darauf zu achten, was wir essen und was nicht und was für Muslime halal ist und was nicht. Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch an den altbekannten Spruch erinnern: „Du bist, was du isst.“

In der Praxis kann man sich ebenfalls an folgende Tipps halten:

1. Je „fertiger“ ein Produkt ist, desto mehr wurde es verarbeitet. Somit ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass es Zusätze enthält, von denen Muslime sich nicht ernähren sollten. Distanzieren Sie sich also möglichst von Fertigprodukten. Kaufen Sie frische Lebensmittel und versuchen jeden Tag selbst zu kochen. Achten Sie beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe.

2. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Veganer/innen beraten. Der Erfahrung nach gibt es keine Gruppe, die sich so detailliert mit Inhaltstoffen, Zusätzen und Verarbeitungsmethoden von Lebensmitteln auskennt, wie Veganer/innen. Sie bringen die nötige Fachkenntnissen mit, um oftmals genaue Auskunft über tierische Inhaltsstoffe etc. in bestimmten Lebensmitteln Auskunft geben zu können.

Quellenangaben:

(1) http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31994R2257:DE:HTML
(2) http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/weitere-lebensmittel/gelatine
(3) http://www.gelita.com/de/loesungen-und-produkte/gelatine-stoff-natur
(4) http://www.milch-guide.de/gesundheit/inhaltsstoffe-milch.html
(5) http://www.lebensmittellexikon.de/e0000270.php
(6) http://www.lebensmittelklarheit.de/forum/mehlbehandlungsmittel
(7) http://www.lebensmittellexikon.de/l0001590.php

Leserkommentare

S. Laver sagt:
Muslime können vegan leben, dann gibt es keine Probleme, Beim musimischen und jüdischen schlachten, wird den Tieren bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschiltzt, was mit unsäglichen Qualen verbunden ist. Ausserdem gibt es wissenschaftliche Studien, die belegen, dass geschächtete Tiere nicht weniger Blut enthalten als "normal" geschlachtete. Es ist nicht möglich, alles Blut aus den Tieren auszubluten. Gingen gläubige Mosleme und Juden nach ihren heiligen Schriften, dürften sie definitiv kein Fleisch essen.
16.11.15
10:27
Ulrich Dittmann sagt:
Betr. Fleischverzehr: Muslime (und Juden) schächten Tiere deswegen, weil ihre Religion ihnen gebietet, kein Blut zu verzehren. „Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist", heißt es im ersten Buch Mose (9,4). Im Koran ist es die fünfte Sure (Vers 4), die allen Moslems den Verzehr von Blut verbietet. Als die Bücher des Alten Testaments und der Koran niedergeschrieben wurden, hatte man guten Grund zu der Annahme, dass ein geschächtetes Tier tatsächlich blutleer ist. Mit der als "Schächten" bekannten Tötungsmethode sollte das Blut aufgefangen und eine totale Ausblutung des Tieres herbeigeführt werden, um sein Blut nicht mit zu verzehren. Zudem war dieses Ausbluten aus fleischhygienischen Gründen besonders wichtig, gab es doch keine Möglichkeit durch Kühlung (Kühlschrank, Tiefgefrierung) das Fleisch vor Verderb zu bewahren. Seit längerem ist bekannt, dass geschächtete Tiere wie auch abgehangenes Fleisch keinesfalls vollkommen blutleer sind. (Blut aus den Kapillaren tritt nicht aus) Und nach neuesten Forschungen "... verlieren elektrisch betäubte Tiere mit 4.6 Prozent gar signifikant mehr Blut als die unbetäubten geschächtenen Tiere, mit 4.3 Prozent" - so Dr. Matthias Moje vom Fleischhygieneinstitut Kulmbach im Juni 2003. Sehr weise der Ratschlag von Ali Karaca: "Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Veganer/innen beraten. Der Erfahrung nach gibt es keine Gruppe, die sich so detailliert mit Inhaltstoffen, Zusätzen und Verarbeitungsmethoden von Lebensmitteln auskennt, wie Veganer/innen. Sie bringen die nötige Fachkenntnissen mit, um oftmals genaue Auskunft über tierische Inhaltsstoffe etc. in bestimmten Lebensmitteln Auskunft geben zu können."
16.11.15
14:50
Renato Pichler sagt:
Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang ist auch das Europäische V-Label. Die damit als vegan gekennzeichneten Produkte sind garantiert ohne tierische Hilfsmittel hergestellt worden.
16.11.15
15:51
Ulrich Dittmann sagt:
Warum wurde/wird dieser freundlich artikulierte Kommentar zum Beitrag "Ist das alles noch halal?" nicht freigeschaltet? Betr. „Halal“, Haram“ und Fleischverzehr: Muslime (und Juden) schächten Tiere deswegen, weil ihre Religion ihnen gebietet, kein Blut zu verzehren. „Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist“, heißt es im ersten Buch Mose (9,4). Im Koran ist es die fünfte Sure (Vers 4), die allen Moslems den Verzehr von Blut verbietet. Als die Bücher des Alten Testaments und der Koran niedergeschrieben wurden, hatte man guten Grund zu der Annahme, dass ein geschächtetes Tier tatsächlich blutleer ist. Mit der als „Schächten“ bekannten Tötungsmethode sollte das Blut aufgefangen und eine totale Ausblutung des Tieres herbeigeführt werden, um sein Blut nicht mit zu verzehren. Zudem war dieses Ausbluten aus fleischhygienischen Gründen besonders wichtig, gab es doch keine Möglichkeit durch Kühlung (Kühlschrank, Tiefgefrierung) das Fleisch vor Verderb zu bewahren. Seit längerem ist bekannt, dass geschächtete Tiere wie auch abgehangenes Fleisch keinesfalls vollkommen blutleer sind. (Blut aus den Kapillaren tritt nicht aus) Und nach neuesten Forschungen „… verlieren elektrisch betäubte Tiere mit 4.6 Prozent gar signifikant mehr Blut als die unbetäubt geschächtenen Tiere, mit 4.3 Prozent“ – so Dr. Matthias Moje vom Fleischhygieneinstitut Kulmbach im Juni 2003. Sehr weise der Ratschlag von Ali Karaca: „Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Veganer/innen beraten. Der Erfahrung nach gibt es keine Gruppe, die sich so detailliert mit Inhaltstoffen, Zusätzen und Verarbeitungsmethoden von Lebensmitteln auskennt, wie Veganer/innen. Sie bringen die nötige Fachkenntnissen mit, um oftmals genaue Auskunft über tierische Inhaltsstoffe etc. in bestimmten Lebensmitteln Auskunft geben zu können.“
16.11.15
18:06
Thomas Wachter sagt:
Eine Religion die Tierquälerei vorschreibt, egal in welchem Zusammenhang und in welcher "Glaubensrichtung", verdient keinesfalls Respekt. Jeder Mensch ist in der Lage für sich selbst Entscheidungen zu treffen. Glaubensbekenntnisse sind nicht zwangsläufig der richtige Weg, Belege hierfür sind so alt wie die Mesnschheit selbst.
23.11.15
21:02
Mutazil sagt:
Na da lob ich mir doch die Wahabiten: "Leicht Verschmutztes und Verbotenes im Essen Auf einige Gelehrte geht die Erlaubnis zurück, Nahrungsmittel zu essen, die einige verbotene Bestandteile enthalten, wie Schweinefleischsubstanzen (z. B. Mono- und Diglyceride), weil sie nicht mehr ihre ursprüngliche Konsistenz haben. Was ist in dieser Frage richtig? Wenn die Mischung geringfügig ist und keinen Einfluss auf den Geschmack oder Geruch hat, spricht nichts dagegen, denn die Gefährten des Propheten (a.s.) (r.a.) pflegten Käse der Zoroastrier zu essen, die ihm Substanzen ihrer Schlachttiere zufügten, und es ist ja bekannt, dass ihre Schlachttiere unrein und verboten sind. Aber diese Mischung hatte keinen Einfluss auf den Geschmack oder den Geruch, sondern diente lediglich der Haltbarmachung oder der Gerinnung o. ä. Scheich Muhammad al-Uthaymin" Quelle: Rechtsgutachten für muslimische Minderheiten ISBN: 5-280-39-9960
24.11.15
21:50