Sie bezeichnen sich als Gleichgesinnte, die die deutsche Kultur leben. Doch die „Oldschool Society“ plante offenbar auch Attentate. Nun ist die Bundesanwaltschaft gegen die Gruppe vorgegangen.
Der Fall der muslimischen Studentin in Kaiserslautern, die bewusstlos auf der Straße lag und mit heruntergezogenem Kopftuch und verschmutzter Jacke aufwachte, erreichte in den letzten Tagen eine große Reichweite. Nun startet die Polizei 11 Wochen nach der Tat einen Zeugenaufruf.
Vor wenigen Tagen brannte der Gebetsraum einer Wittener Moschee. Nun wurde ein Tatverdächtiger festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei laut Polizei nach wie vor unbekannt.
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf verbot der Rechtsextremen Dügida-Bewegung vor einer Moschee zu demonstrieren. Zuvor habe die Sprecherin von Dügida Muslime vor einer Moschee mit islamfeindlichen Äußerungen beleidigt.
Die Bundesländer wollen mehr Polizisten mit Migrationshintergrund einstellen. Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, plädiert dafür.
Ein Schwelbrand in einer schweizer Moschee gibt Rätsel auf. Der Brand wurde nach Angaben der Polizei mit größter Wahrscheinlichkeit vorsätzlich gelegt. Zu den Tätern fehlt jede Spur. Muslime sind besorgt.
Die Fensterscheiben der „Hasan-Basri Moschee“ in Berlin-Kreuzberg wurden von einem oder mehreren unbekannten Tätern mit Pflastersteinen eingeworfen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Zwei Kurden jesidischen Glaubens sitzen wegen des Mord- und Brandanschlags von Bad Salzuflen in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen. Der Staatsschutz vermutet einen Zusammenhang mit Auseinandersetzungen im Irak und Syrien.
Rechtsextreme haben sich am Sonntag in Köln versammelt und fremdenfeindliche Sprüche skandiert. Die Polizei war mit dem Gewaltausbruch überfordert. NRW-Innenminister Jäger (SPD) fordert jetzt eine Verschärfung des Versammlungsrechts. Ulla Jelpke (Linke) wirft den Behörden vor, sie hätten versagt.
Übergriffe auf Moscheen in Niedersachsen haben deutlich zugenommen. Dies ist das Ergebnis einer Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. Sprecher Belit Onay (MdL) fordert nun die separate Erfassung von islamfeindlich motivierten Straftaten.