
Das neue Islamgesetz in Österreich hat nun praktische Konsequenzen für muslimische Gemeinden und Imame. Ein Imam musste das Land verlassen, einige werden ihm folgen.
Trotz des Shitstorms expandiert das Halal-Geschäft in Österreich. Der Markt umfasst die Bereiche Essen und Kosmetika.

Der Theologieprofessor Mouhanad Khorchide plädiert für ein Islamgesetz nach dem österreichischen Modell. Der Islamratsvorsitzende Burhan Kesici spricht sich dagegen aus. Auch Politiker sind skeptisch.

In der Nacht zum Mittwoch wurde eine Moschee in Niederösterreich wieder Schauplatz eines Angriffes. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, hohe Sachschäden werden jedoch angenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

SPÖ-Chef Christian Oxonitsch kritisiert die Studie zu islamischen Kindergärten. Er habe bereits vor einem Jahr Informationen gefordert. Zudem befinde sich in der Studie kein konkreter Vorwurf.

Politiker in Österreich forderten als Folge einer Vorstudie, dass islamische Kindergärten geschlossen werden sollen. Die Kinder würden isoliert und mit den ‚falschen‘ Werten erzogen werden. Ist eine islamische Erziehung also gleich ‚falsch‘? Diese Frage stellt sich die Kultur- und Sozialanthropologin Ummü Selime Türe aus Wien.

Die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich bezog kritisch Stellung zu einer kürzlich veröffentlichten Kindergarten-Studie, die die Forderung nach der flächendeckenden Schließung islamischer Kindergärten seitens einiger Politiker mit sich zog.

Die Supermarktkette „spar“ bot in Österreich Fleisch an, das als „halal“ deklariert wurde. Nach Kritik einiger Kunden beendet „spar“ den Verkauf, obwohl sie von „unbegründeten Vorwürfen“ schreibt.

Österreich will Flüchtlinge mit einem individuellen „Integrationsplan“ fördern. Im Plan wird auch für eine „europäische Prägung“ des Islams geworben.

In Österreich wurden letztes Wochenende sowohl ein islamischer als auch ein jüdischer Friedhof geschändet. Die Polizei bewertet die hingeschmierten Parolen als „deftig fremdenfeindlich“.