
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat Anträge gegen das geplante Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren als unzulässig zurückgewiesen. Über die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes entschieden die Richter jedoch noch nicht.

Kein Burkini für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Eine UN-Sonderberichterstatterin bescheinigt Österreich tief verwurzelten strukturellen Rassismus und fordert eine umfassende Antirassismusstrategie. Kritisch bewertet sie auch das geplante Kopftuchverbot.

Im September soll in Österreich ein Kopftuchverbot in Kraft treten. Die Schulamtsleiterin der IGGÖ, Carla Amina Baghajati, kritisiert das geplante Verbot und spricht über verfassungsrechtliche Bedenken und die Auswirkungen auf den Schulalltag.

Zwischen Schutzargumenten und Integrationsdebatten entfacht das Kopftuchverbot in Österreich immer wieder Kontroversen. Die Antirassismus-Expertin Dunia Khalil zeigt, wie diese Symbolpolitik tief in den Schulalltag eingreift und muslimische Mädchen betrifft.

Mit 1.684 dokumentierten Vorfällen erreicht antimuslimischer Rassismus in Österreich 2025 einen neuen Höchststand – die Dokustelle spricht von einer „besonders besorgniserregenden Entwicklung“.

Ein Gutachten im Auftrag der IGGÖ stellt das Kopftuchverbot für unter 14-jährige Schülerinnen in Österreich infrage. Es sieht Verstöße gegen Religionsfreiheit und staatliche Neutralität.

In Tirol haben Unbekannte einen abgetrennten Schweinekopf mit islamfeindlicher Botschaft vor einem Privathaus abgelegt. Die Polizei ermittelt. Der Bürgermeister setzt eine Belohnung für Hinweise aus.

Ein Rundschreiben des Bildungsministeriums verpflichtet Lehrkräfte zu sofortigen Meldungen bei Verstößen gegen das Kopftuchverbot. Lehrervertreter warnen vor Druck, fehlendem pädagogischem Ermessen und einer Zuspitzung des Schulalltags.