
Die österreichische Regierung steht kurz vor dem Abschluss einer neuen Gesetzesinitiative. Sie plant ein generelles Kopftuch-Verbot für Mädchen unter 14 Jahren – auch an islamischen Privatschulen.

Bei einem Privatgeschäft in Österreich vereinbaren zwei Vertragspartner, sich an islamischem Recht zu orientieren. Als es zum Streit kommt, erklärt ein Gericht die Klausel für wirksam.

Ein neuer Anlauf mit altem Ziel: Nach dem gescheiterten Verbot von 2020 will Integrationsministerin Plakolm erneut ein Kopftuchverbot für Mädchen – der Entwurf soll im Herbst kommen.

Auch drei Tage nach dem Attentat ist die Trauer groß: Muslimische Vertreter legten vor der Schule einen Kranz nieder. Später wurde in einer Moschee der Opfer gedacht.

Zehn Menschen sterben bei einem Amoklauf an einem Gymnasium in Graz, darunter neun Jugendliche. Mindestens drei der Opfer waren Muslime. Angehörige, Mitschüler und Vertreter der Religionsgemeinschaften ringen um Fassung – und um Haltung.

Die ÖVP will erneut ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 einführen – mit FPÖ-Hilfe und trotz früherer Verfassungsaufhebung.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) kritisiert den „Aktionsplan Radikaler Islam“ aufgrund der Symbolpolitik.

Dass Rassismus in Österreich weiterhin tief verwurzelt ist, zeigt der neue Report der Beratungsstelle ZARA. Demnach sind rassistische Vorfälle stark angestiegen.

Ein FPÖ-Politiker behauptet fälschlich, muslimische Kinder hätten einen Krapfen-Verzicht an Fasching erzwungen. Tatsächlich wurden nur übrig gebliebene Krapfen gespendet.