Die Ausstellung “Allahs Häuser zwischen Heimat und Heimweh” wurde in Karlsruhe eröffnet. Sie informiert über Moscheen und Moscheeneubauten in früherer und heutiger Zeit und soll zur Versachlichung der Debatten um Moscheen beitragen.
Für Musliminnen sei es zumutbar einen „Burkini“ zu tragen und Zeugen Jehovas müssten akzeptieren, dass Krabat gelesen und angeschaut wird. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht.
Jahrelang hat die New Yorker Polizei Muslime und Moscheen grundlos und ohne Beweise als Terrorverdächtige eingestuft und beobachtet. Bürgerrechtsbewegungen und Muslime klagen jetzt gegen die Überwachung und Verletzung ihrer Privatsphäre.
Mit cinemu.com soll es den muslimischen Zuschauern ermöglicht werden, nach Filmen zu suchen, die ihren Werten und Normen entsprechen und keinen bedenklichen Inhalt haben.
Eine repräsentative Studie zur Religion und Religiosität in Hessen belegt: Das Vorurteil, alle Migranten seien Muslime, stimmt nicht. Aber auch sonst gibt es interessante Erkenntnisse: 20 % der Personen mit Migrationshintergrund in Hessen sind Muslime.
Die Evangelische Kirche in Deutschland und der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland haben erst kürzlich nach einem Treffen erklärt, dass sie den Dialog untereinander intensivieren und ihre Kooperation stärker vorantreiben wollen. Dunya Adıgüzel sitzt mit im Boot und gibt einen Einblick in das schwierige Thema des Dialogs. Dabei notiert sie bisherige Erfolge und übt einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.
KRM und muslimische Religionsgemeinschaften gratulierten den Muslimen zum bevorstehenden Ramadanfest. Die Vorsitzenden wünschten gesegnete und besinnliche Feiertage und erinnerten an die prekäre Lage von Muslimen, unter anderem in Syrien, Ägypten oder Myanmar.
Berliner Jugendliche haben eine Anerkennungskampagne ins Leben gerufen. An 500 Plätzen in der Stadt sollen Plakate mit Vorurteilen gegenüber Muslimen aufräumen. Zu den Trägern des Projektes gehört auch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
Außenminister Westerwelle hat anlässlich des Besuchs des Außenministers der Vereinigten Arabischen Emirate einen Iftar-Empfang in der Villa Borsig gegeben. Zahlreiche Botschafter und Vertreter der muslimischen Gemeinschaften in Deutschland nahmen teil.
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wird das Auswärtige Amt einen Iftar-Empfang geben. Eingeladen sind neben Botschaftern aus muslimischen Ländern auch Vertreter der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland. Bei der Auswahl der Gäste wurden jedoch wichtige Religionsgemeinschaften ausgelassen.