
Laut einer aktuellen Studie des Rassismusmonitors erleben schwarze und muslimische Menschen häufig Rassismus. Fast jede zweite Person berichtet von rassistischen Vorfällen.

Angesichts der andauernden Gewalteskalation im Gazastreifen warnen Muslime vor einer Zunahme der Islamfeindlichkeit in Deutschland. In den letzten Wochen wurden mehr als 60 Angriffe erfasst.

Seit Anfang Oktober sind die Angriffe auf Muslime in NRW gestiegen. Zuletzt haben mehrere Moscheen einen islamfeindlichen Umschlag erhalten. Die Polizei verurteilt diese Angriffe.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat davor gewarnt, Muslime unter Generalverdacht zu stellen. In Deutschland werde keine Gewalt gegen Minderheiten geduldet.

Vor sechs Jahren wurden die Gespräche über einen Staatsvertrag in Niedersachsen zwischen Muslimen und der Landesregierung vorerst beendet. Seitdem gibt es keine Fortschritte. IslamiQ hat nachgefragt.

In Nordrhein-Westfalen wurden im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres 83 islamfeindliche Straftaten erfasst. Die Täter werden hauptsächlich dem rechten Spektrum zugeordnet.

Ein Mann in den USA soll einen sechsjährigen muslimischen Jungen getötet haben. Der 71-Jährige Verdächtige habe 26 Mal mit dem Messer auf den Jungen eingestochen und die Mutter schwer verletzt.

Aufgrund des anhaltenden Nahostkonflikts wenden sich jüdische und muslimische Gemeinden in Niedersachsen gemeinsam gegen Hass und Terror. Sie appellieren trotz aller Emotionen an ein friedliches Miteinander.

Die aktuellen Ereignisse im Gazastreifen sollen nicht auf deutsche Straßen getragen werden. Dies will die NRW-Landesregierung gemeinsam mit muslimischen Vertretern verhindern. Zudem stehen Hilfsgelder an Palästinensergebiete auf dem Prüfstand.