
Europa verfällt immer stärker der Erstarkung der Rechten. Journalist Houssam Hamade erklärt, wie die momentane Krise überwunden werden und wie die Kenntnis der Geschichte Deutschlands dabei helfen kann.

Gerade acht Flüchtlingen gewährte die Slowakei 2015 Asyl. Jetzt will Regierungschef Robert Fico überhaupt keine Muslime mehr aufnehmen. Er begründet das mit den Übergriffen auf Frauen in Köln und Hamburg.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. In dieser Woche geht es um den Koran, in der Fremde Helfer sein und um den guten Ahlak.
Zwei Drittel der Flüchtlinge, die 2014 nach Deutschland kamen, sind Muslime. Während des Fastenmonats ist für viele die Sehnsucht nach der Heimat besonders stark. Mit viel Aufwand ermöglichen Einrichtungen Muslimen, Ramadan zu feiern.
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) lud zu einer Fachtagung über die psychosoziale Entwicklung von Pflegekindern ein. Bei der Tagung wurde der Abschlussbericht des zweijährigen „Projektes Pflegekinderwesen“ vorgestellt.
Eine Studie zeigt, dass einige Schulbücher Vorurteile gegen Migranten und Muslime bedienen und Überfremdungsängste schüren.
Die Diskussionen um Zuwanderung und das Zusammenleben in einer Gesellschaft mit verschiedenen Kulturen und Religionen nehmen zu. Für den Frankfurter Philosophen Rainer Forst ist die Deutschland dabei nicht gerade tolerant.
Wer sich besonders „deutsch“ fühlt, grenzt ganz besonders Muslime aus. So lassen sich die jüngsten Ergebnisse der Studie „Deutschland postmigrantisch“ zusammenfassen. Dennoch: Die Ergebnisse der Studie geben auch Grund zur Hoffnung. „Deutsch-Sein“ steht allen offen.
Wie wird eigentlich heutzutage nationale Identität in Deutschland definiert? Und wie hat sich diese Definition im Vergleich zu den vergangenen Jahren verändert? Und wie sieht es mit den Muslimen im Land aus? Eine neue Studie gibt Auskunft.