
Der 100. Katholikentag in Leipzig soll im Zeichen des Zusammenhalts zwischen Christen und Muslime stattfinden. Damit wolle man islamfeindlichen Bewegungen wie Pegida entgegenwirken.

In Großbritannien soll ein islamkonformes Studiendarlehen angeboten werden, damit auch Muslime höhere Bildungsabschlüsse anstreben können.

Verschiedene Kirchenvertreter betonten in ihren Pfingstpredigten die Zugehörigkeit der Muslime zu Deutschland.

Der Generaldirektor des Katholischen Bildungswesens Flandern, Lieven Boeve, fordert eine stärkere Berücksichtigung des Islam an katholischen Schulen. Es sei wichtig, auf die Schüler und deren verschiedene Religionen einzugehen.

Der britische Sender BBC widmet nichtchristlichen Religionen einem internen Bericht zufolge zu wenig Sendezeit. Ibrahim Mogra, Mitglied des britischen Muslim-Rates, schlug vor, BBC solle etwa Freitagsgebete übertragen

Ein neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Göttingen beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Bildung und Religion. Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zunächst für vier Jahre gefördert.

Bundespräsident Joachim Gauck hat vor einer Einschränkung der Religionsfreiheit gegenüber Muslimen gewarnt. Zugleich forderte er Politik und Zivilgesellschaft auf, Vorurteile gegen Muslime zurückzuweisen

Die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka hat sich für die Gründung eines muslimischen Wohlfahrtsverbandes ausgesprochen. Ein solcher Wohlfahrtsverband müsse „Hilfe für alle und nicht nur für Muslime“ anbieten.

Der Münsteraner Politikwissenschaftler Ulrich Willems kritisiert eine staatliche Bevorzugung des Christentums. Von einer Sicherung der gleichen Religionsfreiheit von Muslimen könne bisher nicht die Rede sein.