
Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass der Flüchtlingszuzug keine erhöhte Terrorgefahr in Deutschland auslöse.

Sie warnt vor einer vermeintlichen „Überfremdung“ und „Islamisierung“. Die „Identitäre Bewegung“ verbreitet eifrig Bedrohungsszenarien. In Brandenburg steht die Gruppierung schon seit längerem im Visier der Verfassungsschützer.

In Berlin gab es im ersten Halbjahr 2016 drei Mal mehr Angriffe auf Flüchtlinge als im Vorjahr. Die Zahl extremistischer Straftaten durch Muslime ist hingegen zurückgegangen.

Die Unionspolitikerin Erika Steinbach fordert von muslimischen CDU-Mitgliedern die Unterzeichnung einer „Anti-Scharia-Erklärung“, um so die Partei vor einer islamischen Unterwanderung zu schützen.

Laut der GfK-Umfrage haben 83 Prozent der Deutschen Angst vor Zuwanderung und Integration – doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Mit den Flüchtlingen wächst die Zahl der Muslime in Deutschland deutlich. Moscheegemeinden kommen schon an ihre Grenzen. Kirchenbänke bleiben hingegen oft leer. Wie geht es weiter mit den Kirchen?

Nach Aussage des Kanzleramtsministers Peter Altmaier bestünde kein erhöhtes Terrorrisiko durch Flüchtlinge. Damit reagiert er auf die Debatte, seit dem Axt-Angriff in Würzburg.

Nach der Berichterstattung über die Gewalttat in Würzburg, kritisiert der Politologe Asiem El Difraoui die Medien für ihren undifferenzierten Journalismus.

Berliner Integrationsbeauftragter fordert staatliche Förderung für muslimische Gemeinden in der Flüchtlingsarbeit. Ehrenamtliches Engagement ist wertvoll, reicht aber nicht aus.

Die beiden großen Kirchen in Deutschland lehnen eine nach Religionen getrennte Unterbringung von Flüchtlingen ab. Christen seien in den Flüchtlingsheimen nicht gefährdet, wie manche Stimmen behaupteten.