
Der Frankfurter Wissenschaftler Bekim Agai warnt davor Muslime auf deren Religion zu reduzieren. Schwierigkeiten mit Muslimen sollten nicht immer „islamspezifisch“ gesehen werden, so könne man auch eher Lösungen für diese finden.

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh will eine neue deutsche Leitkultur entwickeln. Dazu gehöre essenziell, dass die verschiedenen Religionen einander respektieren und tolerieren. Damit das gelingt, sollen Religionsgemeinschaften von der Politik ernstgenommen und als Partner wahrgenommen werden.

Der Großimam der Al-Azhar Universität in Kairo hält sich derzeit zu Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Kirchen in Deutschland auf. In seinen Reden bekräftigt er die Verpflichtung der Religionen zum gemeinsamen Frieden.

Der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm erhält den Herbert-Haag-Preis für Freiheit in der Kirche. Vor allem seine Bemühungen um den Dialog zwischen den verschieden Religionen wird geehrt.

Ein UN-Experte ist der Meinung. dass Religionen keine Feinde der Menschenrechte per se sind. Auch Muslime und Juden kritisieren den vermeintlichen Krieg zwischen Religionen und Menschenrechten.

Der Münchener Kardinal Reinhard Marx fordert eine sachliche Debatte über den Islam in Deutschland. Die Multireligiosität sei längst gesellschaftliche Wirklichkeit.

Fast die Hälfte der Briten versteht sich einer Studie zufolge nicht mehr als religiös. Der Anteil der Christen hat demnach dramatisch abgenommen, während die Zahl der Muslime steigt. Experten fordern nun eine staatliche „Neuregelung für Religion und Glauben“.

Der französisch-deutsche TV-Sender „Arte“ startet unter dem Titel „Jesus und der Islam“ ab Dienstag eine Dokumentationsreihe. Mithilfe von internationalen Experten sollen zentrale Fragen erörtert werden.

Die heiligen Schriften von Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus können in Russland künftig nicht mehr wegen Extremismus-Vorwürfen verboten werden. Sie seien ein „untrennbarer Teil des historischen Erbes der Völker Russlands“.