
Erneut wird die Klage einer Berliner Lehrerin gegen das Kopftuchverbot an allgemeinbildenden Schulen verhandelt. Eine Informatiklehrerin hat Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts eingelegt.

Nach monatelangen Debatten gründet die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie. Das Kuratorium stimmte am Freitag dem Projekt zu.

Das Kuratorium der Berliner Humboldt-Universität entscheidet diese Woche über die Gründung des Instituts für Islamische Theologie. Es soll nächstes Jahr seinen Lehrbetrieb aufnehmen.

Bewusstsein „gegen Islam und Muslimfeindlickeit“ schaffen. Das ist das Motto der neue gegründeten Allianz CLAIM. Das Projekt wird von der Jungen Islam Konferenz gefördert. In Berlin gaben sie heute ihre erste Pressekonferenz.

Die CDU und die AfD haben die Zusammenstellung des geplanten Instituts für islamische Theologie an der Humboldt-Universität (HU) kritisiert. Jedoch haben ihre Änderungsvorschläge im Berliner Abgeordnetenhaus keine Mehrheit erhalten.

Während 5 Tausend Menschen im Namen der AfD in Berlin auf die Straßen gingen, versammelten sich am Sonntag mehr als 20 Tausend Gegendemonstranten und standen für eine vielfältige Hauptstadt ein.

In Berlin wird immer wieder um das Kopftuch gestritten. Nun hat das Arbeitsgericht zwei Klagen abgewiesen und das Neutralitätsgesetz für verfassungskonform erklärt.

Die Verhandlungen um das geplante Zentrum für islamische Theologie verliefen zäh. Die islamischen Gemeinschaften sind gespalten: DITIB hält das Modell für rechtswidrig, ZMD macht trotzdem mit, die IFB hatte Bedenken, unterzeichnet nun aber doch. IslamiQ sprach mit dem Geschäftsführer der IFB, Mustafa Özdemir, der seit Anfang an die Verhandlungen miterlebt hat. Ein Hintergrundgespräch.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmaßlichen Täter des antisemitischen Angriffs erhoben. Der 19-jährige Beschuldigte ist seit einem Monat in Untersuchungshaft.