
Die Fördergelder aus dem Programm „Demokratie leben“ werden künftig anders verteilt. „Vielfalt“ als Förderziel fällt raus. Der Antimuslimischer Rassismus wird relativiert. Familienministerin Prien verteidigt das.

Eine neue Auswertung der Meldestelle Report! Niedersachsen zeigt das Ausmaß antimuslimischen Rassismus im Land. Für 2025 wurden 494 Vorfälle registriert – betroffen waren vor allem muslimische Frauen.

International setzt sich der Begriff Islamfeindlichkeit zunehmend durch, im deutschsprachigen Raum bleibt der Begriff umstritten. Farid Hafez ordnet die Entwicklung ein.

Beschimpfungen auf der Straße, Benachteiligungen im Beruf und in Schulen: Die Meldestelle Medar NRW hat für das Jahr 2025 insgesamt 104 antimuslimische Vorfälle erfasst. Besonders häufig betroffen waren Frauen mit Kopftuch.

In der öffentlichen Debatte entsteht oft der Eindruck, Gewalt an Schulen gehe vor allem von Muslimen aus. Doch die Daten der ADAS-Beratungsstelle zeigen ein anderes Bild: Antimuslimischer Rassismus an Schulen ist weiterhin verbreitet und oft durch Lehrkräfte geprägt.

Der Islamrat warnt vor zunehmendem antimuslimischem Rassismus in Deutschland. Nach einem neuen Lagebild wurden im Jahr 2025 mehr als 4.000 Vorfälle dokumentiert. Betroffene würden im Alltag nicht ausreichend geschützt.

Muslimische Schülerinnen und Schüler erleben an Berliner Schulen laut einer Auswertung von Diskriminierungsfällen regelmäßig Benachteiligungen. In den meisten gemeldeten Fällen sollen Lehrkräfte beteiligt gewesen sein.

Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

Nach antimuslimischen Gesängen beim Länderspiel zwischen Spanien und Ägypten in Barcelona leitet die FIFA ein Verfahren gegen den spanischen Verband ein. Es drohen eine Geldstrafe und Stadionsperren.