Londons Bürgermeister Boris Johnson will „radikalen“ Muslimen die Kinder wegnehmen. Der Radikalisierungsexperte Shiraz Maher übt scharfe Kritik am Vorstoß. Johnson denke an der Sache vorbei.
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen denkt laut Integrationsminister Guntram Schneider über eine rechtliche Anerkennung der muslimischen Religionsgemeinschaften nach. Auch eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei möglich.
Das Kultusministerium in Baden-Württemberg gibt jetzt doch zu, dass ein Antrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg auf Erteilung islamischen Religionsunterrichts vorliegt. Bisher wurde dies verneint.
Der „Internationalen Tags der Muttersprache“ beschäftigt Politik, und zivilgesellschaftliche Organisationen. Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD) fordert Mehrsprachigkeit als eine Chance zu verstehen. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş warnt vor einem Verschwinden der türkischen Sprache und die baden-württembergische Integrationsministerin spricht von vergebenen Chancen.
Seit Monaten warten mehrere islamische Religionsgemeinschaften auf eine Entscheidung des Kultusministeriums, ob und wer islamischen Religionsunterricht an Schulen erteilen darf. Vergeblich. In einem Fall soll sogar ein Antrag verschwunden sein.
Eine Petition für ein Verbot derVollverschleierung muslimischer Frauen wurde beim Landtag in Kiel eingereicht. Der Petitionsausschuss und das Bundesinnenministerium lehnten das Begehren ab.
Die SPD hat jetzt einen Arbeitskreis muslimischer Sozialdemokraten (AKMS). Nach der Gründung wurde im Willy-Brandt-Haus über die Frage: „Wie viel Religion braucht eine Gesellschaft?“ diskutiert – mit Interessanten Einblicken. Ein Bericht von Akif Şahin.
In Berlin entsteht ein neuer Arbeitskreis für muslimische Sozialdemokraten. Initiatoren des SPD-Projektes sind Muslime, die sich als Ansprechpartner für die Partei bei Islamfragen zur Verfügung stellen wollen. Ein Hintergrund von Birgit Wilke.
Die SPD gründet einen neuen Arbeitskreis für muslimische Sozialdemokraten. Die Mitglieder des Arbeitskreises sollen der Partei als Ansprechpartner bei Fragen zum Thema Islam und Muslime dienen.
Bei seinem Besuch in Myanmar hat Bundespräsident Joachim Gauck auch die prekäre Lage der verfolgten Minderheit der Rohingya-Muslime im Rakhine-State angesprochen. Gauck forderte die burmesische Regierung auf, sich für den Frieden in der Region einzusetzen.