
Ab Montag steht Deutschland vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen. Der Vorwurf: Beihilfe zu möglichem Völkermord an den Palästinensern. Der Kläger: Nicaragua. Sein Antrag umfasst 43 Seiten.

Polens Ministerpräsident Tusk kritisiert die Reaktion Israels auf den Tod von Freiwilligen, die in Gaza Opfer eines Luftangriffs wurden.

Der israelische Militärangriff im Schifa-Krankenhaus in Gaza dauerte zwei Wochen an. Die WHO fürchtet nun gravierende Folgen durch die Zerstörung.

Im Jahr 2023 erreichte die Hasskriminalität gegen Muslime und Palästinenser in den USA einen Höhepunkt, der durch den Krieg in Gaza verstärkt wurde.

Im laufenden Völkermord-Verfahren gegen Israel hat der Internationale Gerichtshof entschieden, schnell die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen zuzulassen. Die bestehende Hungersnot müsse gestoppt werden.

Der Weltsicherheitsrat fordert in einer am Montag verabschiedeten Resolution den sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen. Die UN-Sonderberichterstatterin wirft in einem Bericht Israel „völkermörderische Gewalt gegen das palästinensische Volk“ vor.

Deutschland hat bei der Überprüfung der Menschenrechtslage im Land von UN-Mitgliedern 346 Verbesserungsvorschläge erhalten. Davon sind aber nur 283 akzeptiert worden.

Muslimische Rohingya riskieren immer wieder in kaum seetüchtigen Booten die Flucht aus Myanmar nach Indonesien. Die Fahrt endet oft tödlich, auch in dieser Woche wieder.

Die Zahl rassistischer Straftaten in Frankreich hat 2023 stark zugenommen. Mit etwa 8500 Verbrechen stieg die Zahl um 32 Prozent.