
Ein Mann spricht eine fremde Muslimin auf der Straße an und fragt, wie sie die Brüsseler Anschläge erklären kann. Nun wurde er wegen Verbreitung von Hass verhaftet.

Nach 21 Jahren wurde Ex-Serbenführer Radovan Karadzic zu 40 Jahren Haft verurteilt. Er ist schuld an tausendfachem Mord an muslimische Männer und Jungen.

Der Hashtag „#StopIslam“ trendete nach den Anschlägen in Brüssel auf Twitter. Weltweit wurde unter dem Stichwort diskutiert. Während sich Muslime eindeutig davon distanzieren, heizen andere wiederum mit Stereotypen zum Islam die Debatte an.
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) hat sich in einer Pressemitteilung für die Sanktionierung von „Hate speech“ ausgesprochen. Dennoch müsse dies so geschehen, dass die Meinungsfreiheit nach wie vor gesichert werde.
In der Toskana hat ein Bischof das Verrichten der Gebete für die muslimischen Flüchtlinge untersagt. Zuvor hatten Priester den Flüchtlingen diese Möglichkeit angeboten.

„Wollt ihr mehr oder weniger Marokkaner“ ruft der Rechtspopulist Geert Wilders. „Weniger, weniger“ schreien seine Anhänger. „Dann werden wir das regeln“, verspricht Wilders. Dafür steht er jetzt vor Gericht.

„Gestatten, Muslim.“, die Straßen-Begegnungsaktion der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) wurde am Samstag durchgeführt. In acht Ländern haben Muslime 130.000 Mitbürger erreichen können und für mehr Miteinander geworben.

In der Schweiz startet unter dem Titel „Ja zum Verhüllungsverbot“ eine Volksinitiative gegen den Gesichtsschleier. Sie möchten erzwingen, dass ein vermeintlicher Verhüllungszwang aufgehoben wird.

Lehrerinnen mit Schleier an staatlichen Schulen? Das ist Kern eines immer noch währenden Rechtsstreits. Doch auch an nicht-öffentlichen Arbeitsplätzen sind Kopftuch und Schleier umstritten. Zwei Fälle vor dem EuGH könnten sich auf Deutschland auswirken.