
Der Konzeptkünstler und Dissident Ai Weiwei zeigt sich über die Enthüllung der Lager für Uiguren nicht sonderlich überrascht. Die chinesische Regierung hätten diese Taktik in der Vergangenheit auch bei Tibetern und Mongolen angewendet.

In Lissabon haben Muslime in der Zentralmoschee ein Weihnachtsessen für Obdachlose verteilt. Damit setzen sie ein Zeichen für ein friedliches Miteinander.

Rund 3.000 Menschen beteiligten sich vor der chinesischen Botschaft in Berlin an Protesten gegen das Vorgehen der chinesischen Regierung an den Uiguren.

Das Tragen von Kopftüchern an öffentlichen Schulen in Belgien bleibt verboten. Das Berufungsgericht setzt mit dieser Entscheidung ein vorheriges Urteil außer Kraft.

China will die Bibel und den Koran gemäß der „sozialistischen Werte“ umschreiben. Inhalte, die der Überzeugungen der Kommunistischen Partei zuwiderlaufen, sollen verboten werden.

Der islamische Kulturverein in Göteborg hat einen Drohbrief erhalten. Im Brief wird damit gedroht, dass in 26 Tagen Moscheen angegriffen und Muslime ermordet werden – darunter auch Kinder.

Das EU-Parlament verurteilt Chinas Vorgehen gegen die Uiguren offiziell. Die Abgeordneten fordern, willkürliche Verhaftungen und Verurteilungen zu stoppen.

Eine christliche Pflegefamilie in Norwegen hat das Sorgerecht für ein muslimisches Kind bekommen. Das Recht der Mutter auf Familienleben sei durch unangemessenes Vorgehen der Behörden verletzt, urteilt ein Gericht.

Der Präsident des Europaparlaments, David Sassoli, hat China zur sofortigen Freilassung des uigurischen Regierungskritikers Ilham Tohti aufgefordert.

Nach der „Pro Hijab“-Kollektion stellt Nike künftig auch eine neue speziell angefertigte Bademode-Kollektion für muslimische Frauen her.